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Tschechien hat zwei weitere Mi-35 an die Ukraine übergeben

Nach der Übergabe der neuen Bell AH-1Z Viper und Bell UH-1Y Venom an die Tschechischen Luftstreitkräfte konnten diese ihre alten Mi-24-/Mi-35-Kampfhubschrauber der Ukraine überlassen.

25.03.2024

Bei den Helidays 2017 in Beauvechain in Belgien waren die tschechischen Luftstreitkräfte noch mit einer Mi-35 vertreten. © Bob Fischer

Nachdem die tschechischen Streitkräfte ihre Mi-35-Kampfhubschrauber im Oktober des vergangenen Jahres offiziell aus dem aktiven Dienst verabschiedet hatten, haben am 21. März die beiden letzten Exemplare das Land verlassen. Tschechien hat als Ersatz für die Mi-24 und Mi-35 die Bell AH-1Z Viper und die Bell UH-1Y Venom gekauft und in Dienst gestellt. Aerobuzz hat darüber berichtet.

Auch die beiden letzten Mi-35 hat Tschechien an die Ukraine abgegeben, wo die den Kampf der ukrainischen Streitkräfte gegen die russischen Invasoren unterstützen sollen. Die beiden Helikopter wurden nach Polen geflogen, wo sie ukrainische Besatzungen die Helikopter in Empfang nahmen. Die Kennzeichen der letzten beiden Mi-35 der tschechischen Streitkräfte lauteten: 3365 und 3366.

Spektakuläre Sonderlackierung sorgte für Aufsehen

Die Mi-35 mit dem Kennzeichen 3366 hatte ab 2017 weltweit für Aufmerksamkeit gesorgt, da sie mit der spektakulären Sonderlackierung „Alien“ auf verschiedenen Airshows in Europa gezeigt wurde, unter anderem bei den Helidays in Beauvechain in Belgien. Vor der Übergabe an die Ukraine erhielt die Mi-35 allerdings wieder ihre Standard-Sichtschutzlackierung.

Tschechien hat der Ukraine insgesamt acht Mi-24/Mi-35 überlassen. Eine tschechische Mi-35, der Helikopter mit dem Kennzeichen 3369 wird allerdings im Land verbleiben. Der Hubschrauber wird in einem Museum ausgestellt.

Bob Fischer

 

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