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EASA lässt das Rolls-Royce Trent 7000 zu

Der britische Triebwerkshersteller Rolls-Royce hat in der vergangenen Woche die EASA-Zulassung für das Trent 7000 bekommen. Zeitgleich lieferte das Unternehmen die ersten Serientriebwerke dieses Typs an Airbus in Toulouse.

23.07.2018

Rolls-Royce erhielt am 20. Juli die EASA-Zulassung für das Trent 7000, den exklusiven Antrieb der Airbus A330neo-Familie. © V. K. Thomalla

Einer der Stars im Flugprogramm der Farnborough International Airshow in der vergangenen Woche war der Airbus A330neo. Gleich zwei Exemplare der neuesten Generation des erfolgreichen Großraumflugzeugs hatte der Hersteller zur Messe entsandt.

Die beiden Typen der A330neo-Familie, die A330-800 und A330-900, werden exklusiv vom Rolls-Royce Trent 7000 angetrieben. Und für diesen Antrieb hat der Hersteller Rolls-Royce noch während der Messe die Zulassung von der europäischen Agentur für Flugsicherheit (EASA) bekommen.

Exklusiv-Antrieb der A330neo

Das Triebwerk nutzt die Technologien von zwei Rolls-Royce-Turbofans: Dem Trent 1000 TEN und dem Trent XWB, das den Airbus A350 antreibt. Das Trent 7000 deckt den Schubbereich zwischen 68.000 und 72.000 lbs (302 bis 320 kN) ab. Das Trent 7000 ist die siebte Version der Trent-Triebwerksfamilie und weist einen um 10 Prozent niedrigeren spezifischen Treibstoffverbrauch im Vergleich zum Vorgängertriebwerk an der A330 auf. Das Nebenstromverhältnis von 10:1 ist doppelt so hoch wie das Nebenstromverhältnis des heutigen Trent 700. dadurch ist das Triebwerk deutlicher leiser, wovon sich auch die Zuschauer des Flying Displays in Farnborough überzeugen konnten. Auch das Gesamtdruckverhältnis von 50:1 des Trent 7000 liegt deutlich höher als das Gesamtdruckverhältnis des Trent 700, das 36:1 beträgt.

Chris Colerton, Präsident des Geschäftsbereichs Civil Aerospace bei Rolls-Royce, sagte: „Dies ist ein weitere großartiger Meilenstein für uns in einer Periode von nie zuvor dagewesener Aktivität. Die Zulassung und die Auslieferung des Trent 7000 stärkt unsere Position bei der neuesten Verkehrsflugzeuggeneration weiter. Ich möchte allen bei der EASA und bei Airbus sowie meinen eigenen Rolls-Royce-Kollegen danken, die so eng miteinander gearbeitet haben, um zu diesem Punkt zu kommen. Wir freuen uns nun darauf, Airbus und TAP Air Portugal bei der Indienststellung des neuen Musters später in diesem Jahr zu unterstützen.“

Volker K. Thomalla

 

 

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