Boeing hatte die Frachtversion der 777X, die 777-8F, offiziell im Januar 2022 gelauncht. Damals war man von einer Indienststellung des neuen Musters im Jahr 2027 ausgegangen. Aber schon 2024 musste Boeing den Entry-into-service-Termin des Widebody-Frachters auf das Jahr 2028 verschieben.
Boeing hat mit der Endmontage des ersten Prototyps des neuen Widebody-Frachtflugzeugs 777-8F begonnen. Die Rumpfbaugruppen kommen im Boeing-Werk in Everett, rund 50 Kilometer nördlich von Seattle im US-Bundesstaat Washington zusammen. Mitte Märt gab es einen besonderen Meilenstein bei der Endmontage der ersten 777-8F: Die Techniker setzten die Tragflächen und das Rumpfmittelstück der neuesten Version der Boeing 777-Familie zusammen.
Die beiden vorderen Rumpfsektionen des ersten Boeing 777-8F-Frachters warten in Everett auf die Endmontage. © Boeing / Marian Lockhart
Die Tragflächen – mit einer Spannweite von 72 Metern – sind aus Verbundwerkstoffen gefertigt, während der Rumpf der 777-8F traditionell aus Aluminium besteht. Die 777-8 Freighter wartet mit einer Reichweite von 4.410 nautischen Meilen (8.167 Kilometer) und einer maximalen Zuladung von 112 Tonnen auf.
Jens Biemann, der leitende Ingenieur beim 777-8F-Programm, sagte: „Wir bauen auf dem Erfolg des bisherigen 777-Frachters auf. Dies wird ein Flugzeug sein, das unseren Kunden hilft, in ihrem Geschäft erfolgreich zu sein.“
Boeing hat bislang 68 feste Bestellungen für den neuen Frachter erhalten. Zu den Kunden zählen unter anderem die Cargolux, Lufthansa Cargo, China Airlines, ANA, Qatar Airways und Ethiopian Airways.
Volker K. Thomalla
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