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Endmontage des ersten 777-8F-Frachters in Everett

Die Installation der Tragflächen am Rumpf eines Flugzeugs ist immer ein wichtiger Moment in einem Programm. Boeing hat jetzt den „Wing-Body-Join“ beim ersten Exemplar des neuen Boeing 777-8F-Frachtflugzeugs gefeiert.

28.03.2026

Mitte März 2026 haben Boeing-Techniker die Tragflächen mit dem Rumpfmittelstück der ersten Boeing 777-8F verbunden. © Boeing / Marian Lockhart

Boeing hatte die Frachtversion der 777X, die 777-8F, offiziell im Januar 2022 gelauncht. Damals war man von einer Indienststellung des neuen Musters im Jahr 2027 ausgegangen. Aber schon 2024 musste Boeing den Entry-into-service-Termin des Widebody-Frachters auf das Jahr 2028 verschieben.

Boeing hat mit der Endmontage des ersten Prototyps des neuen Widebody-Frachtflugzeugs 777-8F begonnen. Die Rumpfbaugruppen kommen im Boeing-Werk in Everett, rund 50 Kilometer nördlich von Seattle im US-Bundesstaat Washington zusammen. Mitte Märt gab es einen besonderen Meilenstein bei der Endmontage der ersten 777-8F: Die Techniker setzten die Tragflächen und das Rumpfmittelstück der neuesten Version der Boeing 777-Familie zusammen.

Die beiden vorderen Rumpfsektionen des ersten Boeing 777-8F-Frachters warten in Everett auf die Endmontage. © Boeing / Marian Lockhart

Die Tragflächen – mit einer Spannweite von 72 Metern – sind aus Verbundwerkstoffen gefertigt, während der Rumpf der 777-8F traditionell aus Aluminium besteht. Die 777-8 Freighter wartet mit einer Reichweite von 4.410 nautischen Meilen (8.167 Kilometer) und einer maximalen Zuladung von 112 Tonnen auf.

Jens Biemann, der leitende Ingenieur beim 777-8F-Programm, sagte: „Wir bauen auf dem Erfolg des bisherigen 777-Frachters auf. Dies wird ein Flugzeug sein, das unseren Kunden hilft, in ihrem Geschäft erfolgreich zu sein.“

Boeing hat bislang 68 feste Bestellungen für den neuen Frachter erhalten. Zu den Kunden zählen unter anderem die Cargolux, Lufthansa Cargo, China Airlines, ANA, Qatar Airways und Ethiopian Airways.

Volker K. Thomalla

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er wurde 2021 mit dem Aerospace Media Award (Kategorie Business Aviation) ausgezeichnet. Er berichtet seit 40 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla war zwischen 2016 und 2020 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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