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Die erste A220-300 für Air Austral steht vor ihrem Erstflug

Die französische Fluggesellschaft Air Austral muss sich noch ein wenig gedulden, bevor sie ihre erste A220 in Empfang nehmen kann. Das Flugzeug wurde nun in Montreal fertig lackiert und wird in den nächsten Tagen zu ihrem ersten Flug starten.

25.01.2021

Airbus hat in Montreal die erste A220-300 für die französische Fluggesellschaft Air Austral fertig lackiert. © Airbus

Die auf der Insel Réunion im Indischen Ozean beheimatete französische Fluggesellschaft Air Austral hatte im Oktober 2019 drei A220-300 bei Airbus fest bestellt, um ihre Kurz- und Mittelstreckenflotte zu modernisieren. Die Auslieferung war seinerzeit für Ende 2020 angestrebt. Sie betreibt derzeit noch eine ATR 72, zwei Boeing 737-800, drei Boeing 777-300 sowie zwei Boeing 787-8.

Nun sind die ersten Fotos der ersten A220-300 für die Insel-Airline aufgetaucht. Sie zeigen das von zwei Pratt & Whitney PW1521G-Getriebefans angetriebene Flugzeug, nachdem es die Lackierhalle von Airbus in Montreal in Kanada verlassen hat. Das Flugzeug mit der Hersteller-Seriennummer MSN55106 wird nun auf seinen Erstflug vorbereitet und trägt noch ein vorübergehendes kanadischen Testkennzeichen.

Spektakuläres Seitenleitwerk

Besonders auffällig an dieser A220 ist das Seitenleitwerk mit Motiven der Heimat von Air Austral: Auf der rechten Seite zeigt es einen spektakulären Sonnenuntergang über dem Meer vor Réunion, auf der linken Seite ist ein Lava-spuckender Vulkan zu sehen. Im Osten der Insel Réunion steht mit dem über 2.600 Meter hohen Piton de la Fournaise einer der weltweit aktivsten Vulkane, der zuletzt Anfang Dezember 2020 einen größeren Ausbruch hatte. Dieser Vulkan ist eine der größten touristischen Attraktionen der Insel.

Air Austral hat ebenfalls einen A220-Simulator in Auftrag gegeben, der vom französischen Hersteller Simaero gebaut wird. Im zweiten Halbjahr 2021 soll das Ausbildungs- und Trainingsgerät in Betrieb gehen. Die Fluggesellschaft will damit aber nicht nur eigene Crews ausbilden, sondern auch die Besatzungen von anderen A220-Betreibern aus Afrika und der südlichen Hemisphere.

Bob Fischer

 

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