Die Fluggesellschaft Japan Airlines (JAL) hat sich für die Embraer E190-E2 entschieden, um die Regionaljetflotte ihrer Tochtergesellschaft J-Air zu erneuern. Die Fluggesellschaft hat 16 Flugzeuge dieses Typs fest bestellt und Optionen für zehn weitere Exemplare gezeichnet, gab sie heute bekannt. Die Auslieferungen der fest bestellten Flugzeuge soll im Geschäftsjahr 2029 beginnen.
J-Air betreibt derzeit 32 Embraer-E-Jets, darunter 18 E170 und 14 E190. Die Fluggesellschaft mit Sitz in Osaka-Itami setzt die Flugzeuge hauptsächlich auf regionalen Inlandsflügen innerhalb des JAL-Netzwerks ein.
Nach Angaben der JAL Group sah sich der Inlandsflugverkehr in Japan in den letzten Jahren mit raschen Veränderungen seines operativen Umfelds konfrontiert, darunter eine rückläufige Nachfrage im Geschäftsreiseverkehr, langfristige demografische Verschiebungen sowie steigende Kosten infolge von Inflation und Währungsschwankungen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, treibt die JAL-Gruppe nach eigenen Angaben die in ihrer Wachstumsstrategie „JAL Group Management Vision 2035“ verankerten Strukturreformen voran; Ziel sei es, ein nachhaltiges Inlandsnetzwerk zu erhalten und auszubauen, das für Japan eine unverzichtbare gesellschaftliche Infrastruktur darstelle. Insbesondere für J-AIR bilde die Einführung des hochmodernen Flugzeugmusters E190-E2 einen Eckpfeiler der langfristigen Strategie von JAL. Diese Flottenentscheidung sei optimal auf die künftige Marktnachfrage sowie auf ökologische Trends abgestimmt; sie ermögliche einen nachhaltigen Flugbetrieb im Inland und fördere zugleich weiterhin die regionale Belebung, so die JAL Group.
Bob Fischer
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