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Die Luftfracht steht vor einer harten Landung

Die Luftfracht ist noch eine strahlende Ausnahme im weltweiten Luftverkehr, da sie im Gegensatz zum Passagierluftverkehr nicht eingebrochen ist. Doch diese Sonderkonjunktur wird nicht mehr lange anhalten, und die Air-Cargo-Branche wird eine harte Landung erfahren. Die ersten Anzeichen für diese Entwicklung sind unübersehbar. 

31.05.2020

Der Flughafen Hahn im Hunsrück hat während der Coronakrise ein deutliches Wachstum des Luftfrachtaufkommens verzeichnet. Hier landet eine Boeing 747-400F der Polar Air Cargo auf dem Hahn. © Volker K. Thomalla

Die Luftfracht war in den ersten Wochen der Coronakrise gefragter als zuvor. Aufgrund der weltweiten Wirtschaftsentwicklung hat sich schon im vergangenen Jahr ein Rückgang des Luftfrachtaufkommens für 2020 abgezeichnet, auf das die Air Cargo Airlines mit einer Reduzierung von Kapazitäten reagieren wollten. Doch zu Beginn der Krise wuchs der Bedarf an Luftfracht sprunghaft an. Grenzen waren geschlossen, Häfen fehlten die Arbeitskräfte, Logistikketten per Land- und Schiffsweg waren gefährdet. Der plötzliche riesige Bedarf an medizinsicher Schutzausrüstung erforderte einen schnellen Transport von der...

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er wurde 2021 mit dem Aerospace Media Award (Kategorie Business Aviation) ausgezeichnet. Er berichtet seit über 35 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla war zwischen 2016 und 2020 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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