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Die MC-21 gibt’s nur noch mit russischen PD-14-Turbofans
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Der Traum eines gemeinsamen Ost-West-Flugzeugprojekts ist gescheitert: Nach dem russischen Angriffskrieg gegen das Nachbarland Ukraine muss der Hersteller Irkut Corporation wichtige Komponenten des Narrowbody-Musters MC-21 austauschen, darunter auch die Avionik und die Triebwerke. Die russische und die westliche Luftfahrtindustrie sind wieder so weit voneinander entfernt wie zu Zeiten des Kalten Krieges.

26.04.2022

Die MC-21-310 mit russischen PD-14-Turbofans ist im Dezember 2020 zum ersten Mal geflogen. © Rostec

Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine wurden schnell Sanktionen gegen weite Teile der russischen Wirtschaft ausgesprochen. So wurden Exporte von hochwertigen Industriegütern nach Russland und Belarus von vielen Ländern verboten. Dazu zählen auch Flugzeugkomponenten wie Triebwerke und Avionik. Das hat nun zur Folge, dass das Hoffnungsprojekt der zivilen russischen Luftfahrtindustrie, der Single Aisle Jet MC-21, nicht wie geplant in diesem Jahr in den Flugbetrieb gehen kann. Das Flugzeugmuster wurde von Beginn an mit Triebwerken von zwei verschiedenen Herstellern angeboten: Einmal...

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er wurde 2021 mit dem Aerospace Media Award (Kategorie Business Aviation) ausgezeichnet. Er berichtet seit über 35 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla war zwischen 2016 und 2020 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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