Was knattert denn da oben? Hört sich ja fast wie ein fliegendes Mofa an, nur deutlich lauter. Und sieht aus wie – ja, wie denn eigentlich? Wie ein alter Motorsegler vielleicht. Aber irgendwie speziell. Mit einem großen Propeller hinterm Cockpit. Kann eigentlich nur einer sein: Stephan Ester mit seiner Motorkrähe. Nach einer kleinen Platzrunde am malerischen Warburger Himmel mit seinen Schäfchenwolken landet er wieder und rollt über die Graswiese – direkt vor den kleinen Vereinshangar des LSV Warburg.
Der mit der Krähe fliegt
In einem Schuppen im ostwestfälischen Warburg steht ein echtes Schätzchen – wenn es sich nicht gerade in der Luft befindet.

Stephan Ester und seine Krähe vorm Hangar des LSV Warburg. © Meiko Haselhorst
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Meiko Haselhorst (Jahrgang 1974) wollte als Kind immer Pilot werden. Doch es kam anders: Er wurde Tischler, später Redakteur einer Tageszeitung – und arbeitet heute als freiberuflicher Journalist. Seine immer noch vorhandene Leidenschaft für Flugzeuge und fürs Fliegen lebt der Vater von zwei Töchtern nun auf Reisen, in der Literatur und an der Tastatur aus. Der Pilotentraum ist aber noch nicht ganz ausgeträumt....
Ein Kommentar
Alte Maschinen haben etwas authentisches – eine Geschichten zu erzählen. Eine die über die Zeit, diese weiter trägt. Erzählungen von dem oder denen, die Sie erdacht, gebaut und den Fliegern die diese in die Luft brachten. Kommt man in den Besitz so eines Flugzeuges, wird man Teil dieser Geschichte. Diesen Männern 😉 gebührt Anerkennung und Dank, dafür das Sie diese Maschinen – für uns – bewahren und damit in die Gegenwart und darüber hinaus „weiter tragen“.
PS.: … Hallo Stephan, von Flieger zu Flieger . Guten Flug, und „Hals und Beinbruch“.