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Air Caraïbes stellte A350 für Katastrophenschutz-Übung zur Verfügung

Am 21. und 22. September 2026 nahm Air Caraïbes an einer nationalen französischen Katastrophenmedizin-Übung teil, die von den Behörden und dem SAMU Paris in Châteauroux organisiert wurde. Die Fluggesellschaft stellte einen für medizinische Evakuierungen ausgestatteten Airbus A350-900 zur Verfügung. Erstmals kam dabei ein Brutkasten auf einer Krankentrage zum Einsatz.

6.10.2026

Im Rahmen der Katastrophenschutz-Übung in Châteauroux im September 2026 wurde auch das Verladen von Patienten in einen Airbus A350 geprobt. © Air Caraïbes

Bei dieser Übung kamen auf dem weitläufigen Flughafen von Châteauroux in Zentralfrankreich alle Akteure zusammen, die bei einer schweren Gesundheitskrise zum Einsatz kommen würden. Air Caraïbes stellte einen für medizinische Evakuierungen (EVASAN) ausgestatteten Airbus A350-900 samt vollständiger Besatzung zur Verfügung. Das zweistrahlige Großraumflugzeug ermöglichte es, die operativen Bedingungen einer medizinischen Evakuierung aus der Luft nachzustellen sowie an der für die Umsetzung eines solchen Einsatzes erforderlichen Koordination, den Verfahren und der Reaktionsfähigkeit zu arbeiten. Zudem wurde in diesem Rahmen erstmals der Anschluss eines Brutkastens an eine Krankentrage erprobt, um die Versorgung von Säuglingen zu simulieren, die einen medizinisch betreuten Transport benötigen.

Die Air Caraïbes steht bereit, im Bedarfsfall ihre Flugzeuge für medizinische Evakuierungsflüge zur Verfügung zu stellen. © Air Caraïbes

„Evakuierungseinsätze zu medizinischen Zwecken erfordern eine sehr enge Abstimmung zwischen den medizinischen Teams, den Behörden und der Fluggesellschaft. Die regelmäßige Teilnahme an solchen Übungen ermöglicht es uns, unsere Einsatzbereitschaft zu wahren und unsere operative Expertise den Behörden zur Verfügung zu stellen, wenn die Situation dies erfordert“, erklärte Muriel Assouline, die Geschäftsführerin von Air Caraïbes. Die Katastrophenmedizin beruhe maßgeblich auf der Fähigkeit der verschiedenen Akteure, ihre Ressourcen, Verfahren und Einsätze in einer Krisensituation zu koordinieren. Für Air Caraïbes biete diese Teilnahme die Gelegenheit, gemeinsam mit Behörden und medizinischen Teams an den operativen Abläufen und Reaktionszeiten für groß angelegte medizinische Evakuierungen zu arbeiten.

Rückführung von Unfallopfern geprobt

Das der Übung in Châteauroux zugrundeliegende Szenario sah die Rückführung mehrerer hundert französischer Staatsangehöriger – darunter unmittelbar betroffene Unfallopfer, bereits vor Ort hospitalisierte Patienten sowie weitere Beteiligte und Begleitpersonen – nach einem Großereignis außerhalb der Europäischen Union vor. Im Rahmen der Übung wurde die Aktivierung eines nationalen medizinischen Drehkreuzes am Flughafen Châteauroux simuliert.

„Über das eigentliche Training hinaus ermöglicht diese Teilnahme Air Caraïbes, interne Abläufe zu testen und zu optimieren sowie die Einsatzbereitschaft der Teams für Ausnahmesituationen zu gewährleisten“, betont die Fluggesellschaft. „Diese regelmäßigen Übungen tragen dazu bei, die Fähigkeit des Unternehmens sicherzustellen, schnell auf behördliche Anforderungen zu reagieren und dabei gleichzeitig die für den Flugbetrieb geltenden Sicherheits- und Schutzstandards einzuhalten.“

Gil Roy

 

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