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Die erste deutsche F-35A ist auf der Ebbing ANGB gelandet

Jetzt kann die Ausbildung der ersten deutschen Piloten auf der F-35A Lightning II auf der Ebbing Air NationalGuard Base (ANGB) in den USA beginnen. Die erste F-35A der Luftwaffe ist auf dem Stützpunkt angekommen.

8.10.2026

Am 5. Oktober 2026 landete die erste F-35A Lightning II der Luftwaffe auf dem Stützpunkt in Fort Smith in Arkansas. © U. S. Air Force

Am 5. Oktober 2026 ist die erste F-35A Lightning II der Luftwaffe auf dem Stützpunkt Ebbing Air National Guard Base bei Fort Smith im US-Bundesstaat Arkansas gelandet. Das Flugzeug wurde von einem Piloten der U.S. Air Force vom Herstellerwerk in Fort Worth, Texas, nach Fort Smith überführt.

Die Ausbildung der deutschen F-35-Piloten und Techniker wird von der 85th Fighter Group geleitet – einem Detachment des 33rd Fighter Wing (stationiert auf der Eglin Air Force Base in  Florida) – und erfolgt im Rahmen des FMS-Vertrags (Foreign Military Sales) der US-Regierung mit der deutschen Regierung.

Beschaffung über FMS-Vertrag

„Über das FMS-Programm bildet die U.S. Air Force Personal verbündeter Nationen aus, die die F-35 einsetzen. Dies stärkt die Interoperabilität, erweitert die gemeinsamen Fähigkeiten der Koalition und ebnet den Weg für eine gerechtere Lastenteilung unter den Verbündeten – im Sinne einer stärkeren und leistungsfähigeren globalen Sicherheitspartnerschaft“, teilte der Stützpunkt auf seinem Social-Media-Kanal mit.

Der Stealth Fighter mit dem Kennzeichen 35+01 und der Hersteller-Seriennummer MG-01 war Mitte des vergangenen Monats im Rahmen einer Roll-out-Zeremonie an die Luftwaffe übergeben worden.

Die ersten acht deutschen F-35A werden zunächst auf der Ebbing ANGB stationiert, bevor sie nach Deutschland überführt werden, Nach heutiger Planungen werden 350 Techniker und 70 Piloten der Luftwaffe in den USA ausgebildet, bevor die Luftwaffe die Ausbildung weiterer Crews und Techniker selbst übernimmt.

Die erste F-35A Lightning II des TLG 33 soll nach aktuellen Planungen Ende 2027 in Büchel in der Eifel landen, wo der Stützpunkt mit hohem finanziellen Aufwand für die Aufnahme der F-35A modernisiert wurde.

Bob Fischer

 

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Über Bob Fischer

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Bob Fischer ist PPL-Inhaber mit diversen Ratings. Er veröffentlicht regelmäßig Beiträge in Luftfahrtmagazinen auf der ganzen Welt. Bob hat eine große Erfahrung in Air-to-air-Fotografie mit Jets, Kolbenmotor- und Turbopropflugzeugen. Er hat mehr als 40 Jahre für der CAA-NL gearbeitet, sein letzter Job war Inspekteur für Flugausbildung in den Niederlanden.

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