Seit den 1960er Jahren wurden die Flugzeuge des britischen Herstellers Britten-Norman in Rumänien gebaut und in Großbritannien nur endausgerüstet und lackiert. 2023 beschloss der Hersteller, die Produktion wieder zurück in das Vereinigte Königreich zu holen und modernisierte sein Werk in Bembridge auf der Isle of Wight im Ärmelkanal.
Da Britten-Norman einen wachsenden Bedarf an Flugzeugen der Klasse seiner Islander-Zweimot sieht, hat er gleich zwei Fertigungslinien in Bembridge eingerichtet. Nun berichtet Britten-Norman, dass die erste BN-2 Islander, die nach der Produktionsverlagerung in Bembridge gebaut wird, zu 75 Prozent fertiggestellt sei. Das Flugzeug wird an den Falkland Islands Government Air Service gehen.
Die erste BN-2 aus Bembridge geht in den Südatlantik
Ein zweites Exemplar sei zu 25 Prozent fertiggestellt und Komponenten für weitere Flugzeuge seien in der Produktion. Parallel zur Modernisierung des Werkes hat der Hersteller auch seine Belegschaft erweitert. Heute arbeiten 40 Prozent mehr Menschen in Bembridge als noch vor vier Jahren.
Richard Milne, der Chief Operating Officer von Britten-Norman, sagte: „Das Erreichen des aktuellen Fertigstellungsgrads ist eine hervorragende Leistung unseres Teams und ein deutlicher Beleg für die Kompetenz, die wir am Standort Bembridge aufgebaut haben. Jeder Meilenstein und jeder Fertigstellungsschritt bringt uns der Auslieferung brandneuer, in Großbritannien gefertigter Islander an unsere Kunden näher. Das Engagement und die Arbeitsqualität unseres Teams sind herausragend.“
Der Hersteller hatte zu Beginn der Werksmodernisierung gesagt, er strebe die Fertigung von bis zu 50 Flugzeugen pro Jahr ab 2027/2028 an.
Bob Fischer
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