Homepage » Luftverkehr - news » Amerijet hat ihre erste Boeing 757F in Dienst gestellt

Die Boeing 757 zeigt ihre Qualitäten auch als Frachtflugzeug. Jetzt erweitert die US-Frachtairline Amerijet International ihre Flotte um sechs zu Frachtern umgebauten 757. Das erste Exemplar, welches zuletzt bei Icelandair flog, ist nun nach seinem Umbau bei Amerijet angekommen.

25.06.2021

Vor ihrem Umbau zum Frachtflugzeug flog diese Boeing 757F der Amerijet als TF-LLX bei der Icelandair Passagiere. © Amerijet

Die Frachtfluggesellschaft Amerijet International aus Miami im US-Bundesstaat Florida profitiert von der hohen Nachfrage nach Luftfracht und will ihre aus 14 Flugzeugen bestehende Flotte in kurzer Zeit um sechs weitere Frachtjets vergrößern.

Sie selbst betreibt zwölf Boeing 767-Großraumfrachter und hat ihre beide Airbus A321P2F an die britische Titan Airways verleast. Nun sollen sechs zu Frachtflugzeugen umgebaute Boeing 757F zur Amerijet-Flotte stoßen.  Die erste 757 (Kennzeichen N818NH) wurde gerade erst in Orlando, Florida, modifiziert und an Amerijet übergeben.

Der Umbaufrachter ist 21 Jahre alt

Das von zwei Rolls-Royce RB211-535-Turbofans angetriebene Standardrumpf-Flugzeug ist rund 21 Jahre alt und ist im Laufe seiner Geschichte für mehrere Airlines in verschiedenen Ländern im Einsatz gewesen. Zunächst flog die 757 bei der Iberia, dann bei RAK Airways, Atlas Jet, Hewa Bora Airlines, Ariana Afghan Airlines, Sun Air Sudan, Air Niuigini und als TF-LLX bei der Icelandair. Zwischen Oktober 2020 und Ende Mai 2021 war sie zunächst in Orlando-Sanford eingelagert, bevor sie zum Frachter umgebaut wurde.

Richard Carpenter, Vorstandsmitglied für Spezialprojekte bei Amerijet International, sagte: „Wir freuen uns, die Ankunft unseres Boeing-757-Frachters bekannt zu geben. Dies ist die erste von sechs 757, die unsere Flotte ergänzen. Die Boeing 757 erweitert die Kapazität der Amerijet-Frachtflotte und bringt eine hohe Treibstoffeffizienz und geringere Emissionen. Sie wird zusätzlichen Auftrieb bringen, um unsere bestehenden Kunden besser zu bedienen und unsere Dienste zu neuen Zielen zu erweitern.“

Bob Fischer

 

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