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Frankreich bestellt zusätzliche U050 Capa-X-Drohnen

Die französische militärische Direktion für die Instandhaltung von Luftfahrtgerät (DMAé) hat bei Airbus Helicopters vier weitere U050 Capa-X-Systeme bestellt, nachdem ein erstes, Ende 2025 beschafftes System erfolgreich erprobt worden war.

15.09.2026

Die französischen Streitkräfte erhalten zusätzliche U050 Capa-Drohnen, von denen zwei Systeme an die Marine Nationale gehen. © Airbus

Jedes System besteht aus zwei unbemannten Luftfahrzeugen, die neue Bestellung umfasst also insgesamt acht Drohnen. Im Rahmen des Evaluierungsprogramms für leichte taktische Drohnensysteme werden zwei Systeme der französischen Marine und zwei dem französischen Heer zugewiesen. Die Auslieferung ist für 2027 geplant.

Victor Gerin-Roze, Leiter des Bereichs Unbemannte Flugsysteme bei Airbus Helicopters, sagte: „Wir fühlen uns geehrt, dass die DMAé unsere Drohne U050 Capa-X für die Ausstattung der französischen Marine und des Heeres ausgewählt hat. Dies ist ein Beweis für das entgegengebrachte Vertrauen und ein entscheidender Meilenstein für das Programm, das nun offiziell in die Einsatzphase eintritt. Diese erste Version der U050 Capa-X ist so konzipiert, dass sie sowohl in ihrer Bauweise als auch im Einsatzspektrum weiterentwickelt werden kann, um sich an die sich ständig wandelnden Anforderungen der Streitkräfte anzupassen. Genau darin liegt der entscheidende Vorteil ihrer Modularität, die es uns ermöglicht, ihre Fähigkeiten im Laufe der Zeit zu erweitern und auszubauen.“

Kompakte Abmessungen erleichtern die Logistik

Bei den Erprobungen zu Lande und zur See in den Jahren 2025 und Anfang 2026 stellte die U050 eine Flugdauer von sieben Stunden, eine Reichweite von 100 Kilometern sowie die Fähigkeit zum gleichzeitigen Transport zweier Nutzlasten unter Beweis. Die gesamte Ausrüstung lässt sich auf zwei Pick-ups transportieren, was den logistischen Aufwand gering hält.

Das modulare, 120 Kilogramm schwere Luftfahrzeug kann Nutzlasten von bis zu 20 Kilogramm befördern und erreicht eine maximale Flugdauer von zehn Stunden. Die Erstkonfiguration kombiniert einen elektro-optischen Behälter für Bildaufklärung und Überwachung mit Ausrüstung zur Signalaufklärung.

Bob Fischer

 

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