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Dutch Hawker Foundation stellt ihren Betrieb ein

Ein weiterer Betreiber von historischen Flugzeugen hat angekündigt, seinen Betrieb einzustellen. Verzögerungen bei der Zulassung haben dazu geführt, dass die Dutch Hawker Foundation keine Alternative mehr sah und nun ihren Hawker Hunter verkaufen wird.

27.05.2024

Nach Verzögerungen bei der Zulassung ihres Flugzeugs wird die Dutch Hawker Hunter Foundation ihre einmalige Hawker Hunter veräußern. © Dutch Hawker Hunter Association

Mit großem Bedauern teilen wir Ihnen mit, dass die Dutch Hawker Hunter Foundation (DHHF) beschlossen hat, ihren Betrieb einzustellen und folglich ihre Hawker Hunter Mk68 G-EHLW zu veräußern, die noch bei Horizon Aircraft Services Ltd. (HAS) in St. Athan, Wales, stationiert ist“, teilte die Dutch Hawker Hunter Foundation (DHHF) jetzt mit.

Als der Hunter mit dem Kennzeichen N-322/G-EHLW im Juli 2022 mit einem CAA Permit to Test & Ferry von Altenrhein in der Schweiz nach St. Athan geflogen wurde – nach sehr gründlichen Wartungs- und CAA-Inspektionen vor Ort –, waren wir zuversichtlich, dass die CAA nach geringfügigen Anpassungen und Modifikationen eine vollständige Fluggenehmigung erteilen würde und dass unser neuer Hunter Ende des Sommers auf dem Flugplatz Leeuwarden eintreffen würde. Doch es kam ganz anders, schrieb die DHHF.

Die Art und Weise, wie die britische CAA unseren Antrag bearbeitet hat, hat unendlich viel Zeit und Mühe gekostet, ohne dass wir uns auf einen Zeitplan oder ein Ergebnis festlegen konnten. Zum jetzigen Zeitpunkt, fast zwei Jahre nach ihrer Ankunft im Vereinigten Königreich, hat N-322 immer noch keine Fluggenehmigung, und es ist unklar, ob und wann diese Genehmigung erteilt wird. Diese Verzögerungen haben im Laufe der Zeit zu weiteren regulatorischen und operationellen Problemen geführt, wie zum Beispiel die weitere Verfügbarkeit von HAS (Hardened Aircraft Shelter) als unsere CAMO.

Verzögerungen bei der Zulassung

Darüber hinaus haben die Verzögerungen unsere Betriebsorganisation in Bezug auf die Verfügbarkeit und Aktualität des qualifizierten Flug- und Bodenpersonals stark beeinträchtigt. Bei der Bewertung der Geschäftstätigkeit der DHHF anhand der aktuellen Lage und künftiger Szenarien ist der Vorstand zu dem Schluss gekommen, dass es nicht mehr möglich ist, den Hunter in einer Weise zu betreiben, die den professionellen Standards entspricht, die DHHF seit Beginn des Hunter-Betriebs im Jahr 2007 kompromisslos angewendet hat.

Daher wird unser Hawker Hunter Mk68 N-322 – in jeder Hinsicht der beste Hunter, den wir je kannten – und das letzte flugfähige Exemplar dieses großartigen britischen Jagdflugzeugs in Europa, niemals im niederländischen Luftraum aufsteigen. Eine Ära ist zu Ende gegangen.

Bob Fischer

 

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