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Eine Hawker Sea Fury aus Duxford ist abgestürzt

Ein historisches Jagdflugzeug, das in seiner Geschichte auch für die deutschen Streitkräfte geflogen ist, hat nach einem Motorausfall eine Notlandung in einem Feld in England durchgeführt. Dabei wurde die Hawker Sea Fury T.20 schwer beschädigt.

6.08.2020

Diese Hawker Sea Fury ist am 4. August 2020 nach einer Notlandung in Großbritannien schwer beschädigt worden. © Bob Fischer

Am Dienstag ist gegen 15.40 Ortszeit ein Warbird des Typs Hawker Sea Fury T.20 rund 15 Kilometer nördlich von Duxford in der Grafschaft Cambridgeshire in Großbritannien abgestürzt. Das Flugzeug musste nach ersten Informationen nach einem Motorausfall notlanden und wurde bei der Notlandung in der Nähe des Orts Button End schwer beschädigt.

Zieldarsteller für die Bundeswehr

Beide Insassen erlitten bei dem Unfall nur leichte Verletzungen und konnten sich aus eigener Kraft aus dem Flugzeug befreien. Bei dem Flugzeug handelt es sich um die 1951 gebaute Sea Fury mit dem Kennzeichen G-INVN. Der einmotorige Jäger gehört dem Verein Norwegian Historic Flight und ist seit 2009 beim Imperial War Museum in Duxford stationiert. Von 1957 bis 1975 flog dieses Flugzeug auch mit der deutschen Registrierung D-CACU Zieldarstellung für die Bundeswehr. Danach war es bei der Royal Navy Historic Flight in Großbritannien unterwegs.

Bei einem Unfall im Juli 1990 wurde es schwer beschädigt – der Rumpf brach bei einer Notlandung nach Motorausfall in drei Teile – und als nicht mehr reparierbar abgeschrieben. Danach kaufte ein neuseeländischer Sammler die Teile und wollte das Wrack wieder aufbauen, doch das gelang erst nach einem Verkauf der Überreste an Tim McCarter in Kenosha im US-Bundesstaat Wisconsin, der insgesamt sieben Jahre Arbeit in den Wiederaufbau investierte.

Bob Fischer

 

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