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Die Versteigerung der Boeing 707 aus HAM und TXL startet im September

Eine solche Gelegenheit wird so schnell nicht wieder kommen: Das Auktionshaus Dechow versteigert Teile der beiden Boeing 707, die bis vor kurzem noch in Hamburg und in Berlin-Tegel auf den Flugplätzen zu sehen waren. Die Auktion soll im September starten.

5.08.2021

Das Auktionshaus Dechow bereitet Teile der zerlegten Boeing 707 aus Tegel und Hamburg für die Versteigerung im September 2021 vor. © Dirk Grothe Aviation Photography

Trotz vieler Bemühungen von Luftfahrt-Enthusiasten war es letzlich nicht möglich, die beiden in Hamburg und in Berlin-Tegel geparkten Boeing 707 zu retten. Die beiden Veteranen des Luftverkehrs wurden in den vergangenen Monaten zerlegt, die größten Segmente mit Baggern geschreddert. Die Tatsache, dass in Deutschland innerhalb weniger Wochen zwei historisch interessante Verkehrsflugzeuge so ihr Ende fanden, hatte viel Kritik hervorgerufen, die aber bei den Verantwortlichen keine Wirkung zeigte.

Erfahrungen aus der Air Berlin Auktion

Das Auktionshaus Dechow, das bereits die Überreste der Air Berlin versteigerungstechnisch betreute, hat sich auch Teile der beiden Boeing 707 aus Hamburg und Tegel gesichert und bringt sie ab dem 24. September dieses Jahres zur Versteigerung. Derzeit werden die Einzelteile – darunter auch die beiden Cockpitsektionen – in einer Halle des Unternehmens in Norderstedt gesichtet und für die Auktion vorbereitet.

Dechow Auktionen hat bereits eine eigene Website für die 707-Auktion online gestellt, auf der man sich für eine Teilnahme an der Versteigerung registrieren kann. Außerdem bietet die Website 360-Grad-Aufnahmen der Vierstrahler vor der Zerlegung sowie historische Daten der Flugzeuge.

Volker K. Thomalla

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er wurde 2021 mit dem Aerospace Media Award (Kategorie Business Aviation) ausgezeichnet. Er berichtet seit über 35 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla war zwischen 2016 und 2020 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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