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Die EBACE fällt auch in diesem Jahr Covid-19 zum Opfer

Die Geschäftsluftfahrtmesse EBACE wird in diesem Jahr nicht als Präsenzveranstaltung in Genf stattfinden können. Die Veranstalter planen jetzt eine virtuelle Messe als Ersatz, bei der Besucher und Aussteller online zusammenkommen können.

4.02.2021

Das Static Display der EBACE 2019 war ausverkauft und umfasste die gesamte Bandbreite der Business Aviation von der Kolbenmotor-Einmot bis zum Bizliner. © NBAA

Die European Business Aviation Association (EBAA) und die National Business Aviation Association (NBAA) haben heute die Entscheidung getroffen, die Geschäftsluftfahrtmesse EBACE in Genf auch in diesem Jahr nicht als Präsenzveranstaltung durchzuführen. Bislang war geplant, dass die Messe vom 18. bis zum 20. Mai auf dem Messegelände Palexpo und dem Flughafen Cointrin in Genf in der Schweiz stattfindet.

Impressionen von der letzten EBACE

Die Aussteller, die sich bereits für die EBACE 2021 angemeldet haben, werden in Kürze von den Veranstaltern kontaktiert. Damit fällt diese für die europäische Business Aviation so wichtige Messe nun schon im zweiten Jahr hintereinander aufgrund der Cocid-19-Pandemie in der traditionellen Form aus.

Nun trifft man sich im virtuellen Raum

Ed Bolen, der Präsident und Hauptgeschäftsführer (CEO) der NBAA, kommentierte die Absage: „Wir sehen uns immer noch einer sehr herausfordernden Situation ausgesetzt, aber die Gesundheit und das Wohlergehen unserer Aussteller und Besucher ist bei uns höchste Priorität.“  Der EBAA-Generalsekretär Athar Husain Khan ergänzte: „Obwohl die Impfprogramme hochgefahren werden, fahren wir immer noch in unbekannten Gewässern. Wir sind der Meinung, dass im Mai 2021 die Sicherheit unserer Aussteller und Besucher im traditionellen EBACE-Format nicht gewährleistet werden kann.“

Die Veranstalter planen nun eine virtuelle EBACE im vorgesehenen Zeitraum sowie weitere Aktivitäten, um die Business Aviation in Europa zu promoten.

Volker K. Thomalla

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla ist seit 2016 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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