Zur Flotte des Executive-Charterunternehmens Vista gehören 18 Ultralangstreckenjets des Typs Bombardier Global 7500. Noch, muss man allerdings sagen, denn Vista hat damit begonnen, die Jets von Bombardier modifizieren zu lassen, was die Global 7500 dann zu Global 8000 werden lässt.
Jetzt hat Vista im London Biggin Hill Service Centre in Großbritannien den ersten modifizierten Global 7500 nach seinem Umbau wieder in Empfang genommen. Die weiteren Global 7500 sollen mit einer Rate von zwei pro Monat umgerüstet werden. Global 7500 und Global 8000 verfügen über eine große Baugleichheit, allerdings unterscheiden sie sich in der Reichweite. Der von zwei GE Passport-20-Turbofans von GE Aerospace angetriebene Global 8000 kann bis zu 8.000 nautische Meilen (14.816 Kilometer) ohne Zwischenlandung überbrücken und erreicht eine maximale Geschwindigkeit von Mach 0.95.
Bombardier hatte die kanadische Zulassung des Global 8000 im November 2025 zugelassen, im Dezember hatte Bombardier das erste Kundenflugzeug ausgeliefert. AeroBuzz hatte darüber berichtet. Die EASA (Agentur für Flugsicherheit der Europäischen Union) folgte im Januar dieses Jahres mit der Musterzulassung.
„Ein Flugzeug ohne Kompromisse“
Eric Martel, der Präsident und Hauptgeschäftsführer (CEO) von Bombardier, sagte anlässlich der Übergabe in Biggin Hill: „Der Global 8000 ist ein Flugzeug ohne Kompromisse, das unübertroffene Geschwindigkeit, außergewöhnlichen Komfort und branchenführende Start- und Landeeigenschaften bietet. Mit der Aufnahme des Global 8000 in seine Flotte bietet Vista seineKunden das Beste, was die Branche zu bieten hat.“
Thomas Flohr, der Gründer und Vorsitzende von Vista, sagte: „Diese Entwicklungen markieren einen weiteren wichtigen Meilenstein in Vistas kontinuierlichem Engagement für den Betrieb der modernsten Flotte in der privaten Luftfahrt. Für unsere Mitglieder bedeuten höhere Geschwindigkeit und größere Reichweite direkte praktische Vorteile, wie beispielsweise ein schnelleres Erreichen des Ziels oder effizienteres Reisen mit Direktflügen. Da immer mehr Mitglieder weiter und häufiger fliegen, ermöglichen uns diese Möglichkeiten, mehr Flexibilität zu bieten und gleichzeitig die Beständigkeit und den Service aufrechtzuerhalten, die Vista auszeichnen.“
Volker K. Thomalla
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