Update vom 15.04.26, 13.00 Uhr: Die Polizei teilte jetzt mit: Zwischenzeitlich steht die Identität der beiden durch den Absturz getöteten Insassen des einmotorigen Kleinflugzeuges fest. Bei den Personen handelt sich um einen 56-jährigen Mann aus Lohmar. Er befand sich als Fluglehrer im Luftfahrzeug. Die zweite Person war ein 22-jähriger Flugschüler aus Mönchengladbach. (…)
Mit einsetzendem Tageslicht setzten am heutigen Morgen (15.04.2026) Angehörige der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung die Untersuchungen zur Ermittlung der Absturzursache vor Ort fort. Diese waren aufgrund der örtlichen Gegebenheiten im Verlauf der Nacht vorübergehend ausgesetzt worden. Die unmittelbare Absturzstelle ist bis zur Bergung des Flugzeugwracks weiterhin abgesperrt.
Heute nachmittag ist ein einmotoriges Kunstflugzeug des Typs Extra 330LX auf dem Gebiet der Gemeinde Hürtgenwald südwestlich von Düren in den Wald gestürzt. Bei dem Unfall kamen die beiden Insassen ums Leben und das Flugzeug wurde komplett zerstört. Das bestätigte auch die Freiwillige Feuerwehr Hürtgenwald in einer Vorabinformation.
Das Flugzeugwrack wurde von Wanderern in der Nähe der Wehebach-Talsperre entdeckt, die die Rettungskräfte alarmierten.
Die doppelsitzige Extra war zuvor am Flugplatz Aachen-Merzbrück gestartet, wo sie auch stationiert war. Die Extra 330LX wird von einem 315 PS starken Lycoming AEIO580-B1A-Motor angetrieben. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) hat ihre Ermittlungen aufgenommen. Die Unfalluntersuchung wird erfahrungsgemäß einige Zeit in Anspruch nehmen.
Volker K. Thomalla
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2 Kommentare
In dem Gebiet fliegt beinahe Täglich ein Kunstflieger, macht seine Rollen und Loopings über dem Wald. Bei gutem Wetter hört man ihn oft. Ob er das war?
Es ist doch egal wer es war. Denken wir lieber an die Angehörigen, denen ich alle Kraft dieser Welt wünsche, um den Verlust verarbeiten zu können.