Ursprünglich hatte H55 geplant, 80 von 110 Stellen zu streichen. Nach Rücksprache mit den Mitarbeitern hat das Schweizer Start-up aber beschlossen, den Personalbestand um 54 Stellen zu reduzieren. Dieser Stellenabbau geht mit einer Neuausrichtung des Angebots einher. „Die Herausforderung unserer Branche besteht nicht mehr darin, zu beweisen, dass der Elektroantrieb funktioniert, sondern unsere Kunden bei ihrem Übergang von der Entwicklung zur kommerziellen Einführung zu begleiten. Die heute getroffenen Entscheidungen werden es H55 ermöglichen, seine Ressourcen auf die Bereiche zu konzentrieren,...
H55 reduziert seine Belegschaft um 50 Prozent
Das Schweizer Start-up H55, die weltweite Nummer eins bei Batterien für Elektroflugzeuge, sieht sich mit der Entscheidung der Flugzeughersteller konfrontiert, auf Hybrid-Elektroantriebe zu setzen, während das Unternehmen selbst voll und ganz auf 100 Prozent Elektroantrieb gesetzt hat. Es muss nun ein neues Technologieangebot entwickeln und dafür neue Mittel beschaffen. In der Zwischenzeit verschlankt H55 seine Struktur, indem es seine Belegschaft um die Hälfte reduziert.
Das Schweizer Unternehmen H55 wurde von Pratt & Whitney Canada als Zulieferer für das Batteriesystem beim Projekt einer hybrid-elektrisch angetriebenen De Havilland Dash 8 ausgewählt. © Pratt & Whitney Canada
1 Kommentar
Solche Rückzieher sind Gift für die Entwicklung
und verscheuchen Investoren.
„Fehleinschätzung“ ist wohl der schlimmste Begriff
in einer Marktwirtschaft. Ein Vertrauenskiller.