Am 10. Juli flog das amphibische Löschflugzeug Canadair CL-415 „Can 27“ (Kennzeichen: I-DPCC) unter dem AS332 Super Puma-Hubschrauber mit dem Kennzeichen OE-XKP von Heli Austria hindurch, der im Auftrag des sardischen Zivilschutzes im Einsatz war und denselben Brand bekämpfte. Er war für die Besatzung der Canadair jedoch aufgrund des Rauchs nicht sichtbar. Der rechte Flügel der CL-415 verfing sich daraufhin im Seil des Bambi Buckets des Hubschraubers und durchtrennte es. Der Löschmittelbehälter wurde abgerissen und fiel zu Boden.
Es gab bei dem Unfall keinen Personenschaden
Beide Luftfahrzeuge führten anschließend eine Notlandung durch. An der Super Puma sind keine Schäden zu verzeichnen, doch die rechte Tragfläche der Canadair wurde stark beschädigt. Nach Ansicht mehrerer Luftfahrttechniker, die mit der Struktur des Flügels der CL-415 bestens vertraut sind, „besteht die Möglichkeit, dass auch der Flügelholmen beschädigt ist“. Glücklicherweise traf das Seil nicht die Querruder-Steuerungsumlenkung, die sich nahe der Flügelspitze des Flugzeugs befindet, was dazu hätte führen können, dass die Canadair ihre Rollsteuerung verloren hätte.
Einige Quellen weisen auf das Fehlen einer Überwachung zur Koordination der bei diesem Brand eingesetzten Luftfahrzeuge hin und bedauern dies.
Frédéric Marsaly
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