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Flugverbot aufgehoben: Airvan 8 dürfen wieder fliegen

Die GA8 Airvan dürfen wieder fliegen. Die Luftfahrtbehörden haben das temporäre Flugverbot für die Utility-Einmot aufgehoben, nachdem es keine Hinweise mehr auf ein strukturelles Versagen als Ursache eines Unfalls in Schweden mehr gibt. 

25.07.2019

Die EASA sowie die Luftfahrtbehörden in Australien und Neuseeland hatten die Gipps Aero Airvan 8 vorübergehend gegroundet. © Volker K. Thomalla

Nach dem Absturz einer GA8 Airvan (Mahindra Airvan 8) in Schweden am 14. Juli mit neun Todesopfern hatten die Luftfahrtbehörden in Australien, Neuseeland und Europa am 19. Juli ein vorübergehendes Flugverbot für das Flugzeugmuster ausgesprochen (Aerobuzz.de hat darüber berichtet).

Überlastung führte zum Flügelbruch

Es bestand die Befürchtung, dass sich ein Flügel während des Fluges gelöst hat. Deshalb wurde das Muster für zunächst 14 Tage mit einem Flugverbot belegt. Dieses Verbot wurde nun einvernehmlich mit sofortiger Wirkung von den Behörden aufgehoben. Die ersten Inspektionen der gefundenen Teile des Unglücksflugzeugs hätten ergeben, dass das Flugzeug aerodynamischen Lasten ausgesetzt war, für die es nicht konstruiert oder zugelassen war. Der Bruch der Tragfläche war keine Unfallursache, sondern eine Unfallfolge. Deshalb gebe es keine Grundlage mehr für die Aufrechterhaltung des Flugverbotes, teilte die EASA im Einvernehmen mit der australischen Luftfahrtbehörde CASA Australia mit.

Bob Fischer

 

 

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