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Volocopter lässt die VoloDrone in der Öffentlichkeit fliegen

Fast genau zwei Jahre nach dem Erstflug des Prototyps hat Volocopter seine Frachtdrohne VoloDrone erstmalig in der Öffentlichkeit fliegen lassen. Im Rahmen des ITS Weltkongresses durfte die Frachtdrohne zu einem dreiminütigen Flug vor Publikum starten.

13.10.2021

Im Rahmen des ITS Weltkongresses in Hamburg zeigte Volocopter erstmalig die Frachtdrohne VoloDrone vor Publikum im Flug. © Volocopter

Im Rahmen des ITS World Congress 2021 in Hamburg hat Volocopter aus Bruchsal erstmalig seine Frachtdrohne VoloDrone in der Öffentlichkeit im Flug vorgeführt. Zusammen mit dem Logistikunternehmen DB Schenker zeigte das Unternehmen mit einer End-to-End-Frachttransport-Demonstration, wie es sich eine nahtlose Integration der VoloDrone in Logistikketten in der Zukunft vorstellt.

Der Flug dauerte nur drei Minuten und erreichte nach Angaben des Herstellers eine maximale Flughöhe von 22 Metern. „Für die Logistiksimulation wurde die elektrische Lastendrohne mit einer Ladebox zwischen dem Landegestell ausgerüstet. Diese belud das Ground Team zunächst mit einer Ladung in der Größe einer Europalette. Im Anschluss absolvierte die Drohne einen reibungslosen Start. Nun transportierte das Fluggerät die Fracht zu einem DB Schenker Cargo Bike. Nach sicherer Landung und der erfolgreichen Übergabe brachte das Lastenfahrrad seine Lieferung an den endgültigen Zielort, womit die vollständig elektrische, multimodale Zustellung auf der letzten Meile abgeschlossen war“, teilte Volocopter mit.

VoloDrone soll viele Bereiche abdecken

Florian Reuter, der Hauptgeschäftsführer (CEO) von Volocopter, äußerte sich nach dem kurzen Flug begeistert: „Dieser erste öffentliche VoloDrone-Flug zeugt von Volocopters führender Position in der UAM-Industrie. Wir sind das einzige UAM-Unternehmen, das Lösungen für Passagiere und Güter entwickelt und diese weltweit in öffentlichen Flügen zeigt. Unsere VoloDrone wird bestehende Logistikprozesse robuster, effizienter und nachhaltiger machen. DB Schenker ist ein wertvoller Partner dabei, das enorme Anwendungspotenzial unserer VoloDrone im Bereich Logistik umzusetzen.“ 

Der Hersteller aus Bruchsal hatte im November 2019 erstmalig seine Arbeiten an der Frachtdrohne VoloDrone öffentlich gemacht. VoloDrone soll nicht nur in der Logistikbranche zum Einsatz kommen, sondern auch in den Bereichen Landwirtschaft, Infrastruktur und öffentliche Versorgungsindustrie. Nach den Berechnungen der Konstrukteure kann die Drohne entweder ferngsteuert oder autonom eine Last von bis zu 200 Kilogramm über eine maximale Strecke von 40 Kilometern befördern. Der Erstflug des Prototyps der VoloDrone hatte bereits im Oktober 2019 auf dem Sonderflughafen in Oberpfaffenhofen stattgefunden.

Volker K. Thomalla

 

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