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Cirrus – eine Erfolgsstory im Aufwind

Am Mittwoch lud die Cirrus Aircraft zu ihrer AERO-Pressekonferenz ein. Todd Simons (President Customer Experience) bestieg die Bühne und erklärte zunächst, dass für ihn und seine Firma die AERO ihre Lieblingsmesse sei. Anschließend informierte er in seiner gewohnt begeisternden Manier über die gute Lage von Cirrus Aircraft.

24.04.2026

Cirrus war auf der AERO mit seiner kompletten Flugzeugfamilie vertreten, von den SR-Einmots bis zum SF50 Vision Jet. © Marino Boric

Simmons sagte, er sei selbst überrascht, mit welch hohem Tempo seine Firma das Niveau beibehält und noch steigert. Die Zahlen sprechen für sich. Cirrus hat in Westeuropa einen deutlichen Sprung gemacht. In den letzten fünf Jahren hat sich die Anzahl der Service-Punkte und Trainingscenter verdoppelt. Im letzten Jahr lieferte Cirrus 797 Flugzeuge aus, wovon zehn Prozent nach Europa gingen. Ende 2025 lieferte Cirrus das 11.000 Flugzeug der SR-Einmot-Familie aus. AeroBuzz hatte darüber berichtet. Im letzten Jahr führte Cirrus als erster Flugzeughersteller das Safe Return-System von Garmin in Kolbenmotor-Flugzeugen ein, das jetzt auf der AERO das Europa-Debüt feiert. Die SR-Flugzeuge seien im siebten Jahr hintereinander die bestverkauften Flugzeuge ihrer Klasse.

Bislang über 720 SF50 Vision Jet verkauft

Der Personal Jet SF50 Vision Jet von Cirrus Aircraft entwickelt sich auch prächtig. 2025 wurden 106 Exemplare ausgeliefert. Somit sei dieser Flieger im achten Jahr hintereinander der weltweit bestverkaufte GA-Jet. Vom 2016 erstmals produzierten Vision Jet verkaufte Cirrus bis heute 720 Exemplare. Die neueste Variante G3 (Generation 3) wurde im Februar 2026 gelauncht und ist das erste Mal auf der AERO zu sehen. Der Sechssitzer erhielt neben der Zertifizierung für größere Flughöhen viele Verbesserungen, wovon außen die neuen Wingtips und die Enteisungsboots sofort auffallen.

Cirrus Aircraft hat von der SR-Flugzeugfamilie bereits über 11.000 Flugzeuge ausgeliefert. © V. K. Thomalla

Laut Todd Simmons investiert Cirrus in Trainingscenter und erhöhte ihre Zahl weltweit, so auch in Europa, da für den Hersteller Sicherheit im Betrieb eine herausragende Rolle spielt. Letztes Jahr wurde in die Trainingsprogramme auch das IFR-Rating integriert. In diesem Kontext erwähnte er, dass dank des Cirrus CAPS-Systems (ballistisches Rettungssystem) seit seiner Einführung 290 Menschen nach einer Auslösung gesund nach Hause kommen konnten. Im letzten Jahr koordinierte Cirrus seine Trainingsprogramme mit der EASA, um ihre hohen Standards in den USA auch in Europa beizubehalten. Die Anzahl der Piloten, die diese Trainingsprogramme buchen, habe sich verdoppelt.

Besonders stolz ist die Firma laut Simmons auf das „Cirrus Next Program“. Flugzeugbesitzer können einfach von ihrem Gebrauchtflugzeug nach einem „Schlüsseltausch“ in ihr neues Cirrus-Flugzeug einsteigen.

Alle Cirrus Flugzeuge sind nach Simmons’ Worten nun „fully connected“. Im letzten Jahr wurde das sogenannte „Flex SR Mount“ für Starlink eingeführt, das mit eingebauter Solarzelle keine Zusatzbatterie mehr benötigt. So, wie Todd Simmons die Pressekonferenz begann, beendete er sie auch: „I love to be in Friedrichshafen!“

Marino Boric

 

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Über Marino Boric

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Marino Boric ist Luftfahrtingenieur, Handelsfachwirt, Pilot und Journalist (DJV-Mitglied). Seit Jahrzehnten erscheinen seine zahlreichen Artikel mit professionellen Fotos – auch Air-to-Air – in internationalen Luftfahrtmagazinen. Eine langjährige Redakteurstätigkeit in der Tagespresse der größten Luftfahrtevents der Welt und beim jährlich erscheinenden „World Directory of Light Aviation“ verschafft ihm einen großen Branchenüberblick. Als LAMA-Director Europe hat Marino bei der Entwicklung der MOSAIC-Gesetzgebung in den USA aktiv beigetragen.

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