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Die Piper M600/SLS darf auf unvorbereiteten Pisten landen

Piper Aircraft hat die Zulassung gleich mehrerer Luftfahrtbehörden für eine Modifikation der Piper M600/SLS erhalten. Diese Umrüstung erlaubt es den Betreibern, mit der Turboprop-Single auch auf unvorbereiteten Start- und Landebahnen zu operieren.

7.11.2022

Piper Aircraft hat die FAA-, EASA-, UK CAA- und Transport Canada-Zulassung für einen Umrüstsatz erhalten, nach dessen Einbau die Piper M600/SLS auch auf unbefestigten Pisten starten und landen darf. © V. K. Thomalla

Der Flugzeughersteller Piper Aircraft hat die Einsatzmöglichkeiten seines Flaggschiffs, der Turboprop-Einmot Piper M600/SLS noch erweitert. Das Unternehmen aus Vero Beach im US-Bundesstaat Florida hat nun die Zulassung der Luftfahrtbehörden EASA, FAA, UK CAA und Transport Canada erhalten, nach der das Flugzeug nach dem Einbau eines Umrüstsatzes auch von unbefestigten Pisten aus starten und landen darf. Die Zulassung des Modifikation Kits durch die brasilianische Luftfahrtbehörde ist beantragt und soll ebenfalls in Kürze erteilt werden.

Ergänzung im POH der M600/SLS

Alle Piper M600/SLS ab der Seriennummer 198 und dem Baujahr 2022 sind bereits vom Werk aus für den Betrieb auf unbefestigten Start- und Landebahnen vorbereitet und werden mit einer entsprechenden Ergänzung im Flughandbuch versehen.

Für Piper M600, die zwischen 2016 und 2021 hergestellt wurden und mit Fünfblatt-Propellern ausgestattet sind, besteht die Möglichkeit, sie mit dem Umrüstsatz 88705-702 für den Betrieb von unbefestigten Pisten zu ertüchtigen. Dieser Bausatz umfasst eine leicht modifizierte Buggabel, einen angepassten Ausschnitt für das Bugfahrwerk sowie die Ergänzung des Pilotenhandbuchs.

Volker K. Thomalla

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er wurde 2021 mit dem Aerospace Media Award (Kategorie Business Aviation) ausgezeichnet. Er berichtet seit über 35 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla war zwischen 2016 und 2020 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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