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GE Aviation baut Catalyst-Testflugzeug in München um

GE Aviation bereitet die Flugerprobung seines neuen Turboprop-Triebwerkes Catalyst vor. Als fliegenden Prüfstand hat sich der Hersteller eine Beechcraft King Air 350 ausgesucht.

16.10.2018

Das neue Turboprop-Triebwerk von GE Aviation lief am 22. Dezember 2017 erstmalig auf dem Prüfstand. © GE Aviation

Der US-Triebwerkshersteller GE Aviation macht mit dem neuen Turbopop-Triebwerk Catalyst Fortschritte. Seit dem Erstlauf des ersten Testtriebwerks im Dezember letzten Jahres ist der neue Antrieb auf den Prüfständen bereits 250 Stunden gelaufen.  Dabei haben die Prüfingenieure das Catalyst nicht geschont: Selbst schnelle Lastwechsel und die Belastung bis zur Höchstleistung haben die Ingenieure bereits getestet. Neben dem Gesamttriebwerk testet der Hersteller auf seinen Prüfständen in München und in Prag auch Einzelkomponenten und Subsysteme.

Tests auf dem Höhenprüfstand in Kanada

Im Dezember dieses Jahres wird das zu einem großen Teil aus 3D-gedruckten Teilen bestehende Triebwerk in Kanada auf einem Höhenprüfstand weiteren Tests unterzogen, sagte Brad Mottier, Vorstandsmitglied und General Manager für den Bereich Business & General Aviation and Integrated Systems bei GE Aviation am Vortag der heute beginnenden Geschäftsluftfahrtmesse NBAA-BACE in Orlando. Das Catalyst-Triebwerk ist bereits 30 Stunden auf dem Prüfstand in Kanada gelaufen, allerdings dienten diese Läufe ausschließlich der Kalibrierung.

Mitte des nächsten Jahres soll der erste Flug an einem fliegenden Prüfstand stattfinden. GE Aviation wird sich dafür einer Beechcraft 350 bedienen, die momentan in München auf ihre künftigen Aufgabe als Testträger vorbereitet wird, sagte Paul Corkery, General Manager für das Catalyst-Programm Aerobuzz. Der King Air-Umbau soll im Mai 2019 abgeschlossen sein. Dann wird das Flugzeug zu GE Aviation nach Prag gebracht, wo es mit der Flugerprobung des Catalyst beginnen soll.

Volker K. Thomalla

 

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla ist seit 2016 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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