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Shark.aero hat seine Modellpalette erweitert. In Friedrichshafen zeigt der Hersteller unter anderem die Turbo Shark mit dem EP914Ti Generation 2-Motor. Auch die Zulassung des Turbulenz-Kompensationssystems macht deutliche Fortschritte.

21.04.2026

Die erste Shark Turbo soll kurz nach der AERO 2026 ausgeliefert werden. © Shark.aero / Tom Strojnik

Auf der diesjährigen AERO (22. – 25. April 2026) präsentiert der tschechisch-slowakische Hersteller die neu zertifizierte Turbo Shark – Shark 600T. Insgesamt wurden für die AERO 2026 sieben Modelle des Tandemfliegers angekündigt, darunter die Turbo Shark mit dem Motor EP914Ti Generation 2, die Shark Sport mit Rotax 912iS und die „Steady Eddy“, eine Shark mit integriertem Turbulenz-Kompensationssystem. Nach Angaben von Vladimir Pekar, dem CEO (Hauptgeschäftsführer) von Shark.aero, ist das Leitmotto der Firma auf der diesjährigen AERO „Go Turbo“.

Die Turbo Shark erwartet in Deutschland ihre Musterzulassung. Angetrieben vom EP914Ti-Gen2-Triebwerk erreicht die Turbo Shark mit 126 PS (93 kW) eine Geschwindigkeit von 335 km/h auf FL100 und verbraucht dabei wenig Treibstoff – nur 27 Liter pro Stunde. Bei 320 km/h sind es sogar nur 21,5 Liter pro Stunde. Die Auslieferung der ersten Turbo Shark wird nach der AERO erwartet.

Die Musterzulassung für das Shark-Turbulenz-Kompensationssystem wurde ebenfalls bestätigt. Die in Zusammenarbeit mit der österreichischen Firma Turbulence Cancelling Solutions entwickelte Technologie zur Reduzierung von Turbulenzen – „Steady Eddy“ – steht vor der Musterzulassung.

Marino Boric

 

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Über Marino Boric

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Marino Boric ist Luftfahrtingenieur, Handelsfachwirt, Pilot und Journalist (DJV-Mitglied). Seit Jahrzehnten erscheinen seine zahlreichen Artikel mit professionellen Fotos – auch Air-to-Air – in internationalen Luftfahrtmagazinen. Eine langjährige Redakteurstätigkeit in der Tagespresse der größten Luftfahrtevents der Welt und beim jährlich erscheinenden „World Directory of Light Aviation“ verschafft ihm einen großen Branchenüberblick. Als LAMA-Director Europe hat Marino bei der Entwicklung der MOSAIC-Gesetzgebung in den USA aktiv beigetragen.

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