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Schweizer Super Puma beenden Löscheinsätze in Griechenland

Die Schweiz hat die griechischen Behörden bei der Bekämpfung der Waldbrände mit drei Hubschraubern unterstützt. Nachdem die Feuer unter Kontrolle waren, konnten die Helfer aus der Luft ihren Einsatz beenden.

19.08.2021

Die Schweizer Armee hat vom 7. bis zum 14. August mit drei Super Puma die Feuerwehren in Griechenland bei der Bekämpfung der riesigen Waldbrände unterstützt. © Eidgenössisches Department VBS/Philipp Schmidli

Am 14. August konnte die Schweizer Armee ihren Hilfseinsatz (Operation Adriana) in Griechenland beenden. Die griechische Regierung hatte die Schweiz um Unterstützung bei der Bekämpfung der verheerenden Waldbrände in Griechenland gebeten. Die Schweiz hatte drei Super-Puma-Helikopter in das Katastrophengebiet geschickt, wo sie ab dem 7. August die lokale Feuerwehr auf der Insel Euböa sowie auf dem Peloponnes bei ihren Bemühungen unterstützte. Die drei Hubschrauber absolvierten bei Löscheinsätzen 75,5 Flugstunden und warfen 386 Tonnen Wasser ab. Sie flogen nicht weniger als 226 Rotationen, teilte das Eidgenössische Department für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS) mit.

„Dank der Schweizer Unterstützung konnten mehrere Brände gelöscht oder eingedämmt und das Eigentum vieler Menschen vor den Flammen gerettet werden. Mit diesem Einsatz konnte die Schweiz schnell und kompetent dort Hilfe leisten, wo sie dringend gebraucht wurde. Die lokalen Behörden sprachen dem Schweizer Einsatzteam, das sich aus Armeeangehörigen, Spezialisten der Luftwaffe und dem Lehrverband Genie/Rettung/ABC sowie Angehörigen des Schweizerischen Korps für Humanitäre Hilfe zusammensetzte, ihren herzlichen Dank aus“ schrieb das VBS in einer Aussendung.

Eigene Techniker waren vor Ort

Die Schweizer Armee hatte neben den fliegenden Crews auch Techniker mit nach Griechenland entsandt, die sich vor Ort in Athen nicht nur um die laufende Wartung der Helikopter kümmerten, sondern auch die Koordination mit den Einsatzverantwortlichen vor Ort übernahmen.

Die Waldbrände in Griechenland hatten während einer Hitzewelle mit Temperaturen über 40 Grad Celsius und starken Winden schnell enorme Ausmaße angenommen. Erst mit einem Wetterumschwung, der niedrigere Temperaturen und Regen brachte, konnte die Feuerkatastrophe eingedämmt werden.

 

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