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Die Cobra der Flying Bulls ist verunglückt

Heute nachmittag ist der Hubschrauber Bell AH-1 Cobra der Flying Bulls nach der Landung auf dem Flugplatz Reutte-Höfen verunglückt. Die Rotorblätter hatten ein Gebäude touchiert.

25.05.2017

Die Bell AH-1 Cobra der Flying Bulls ist die einzige Hubschrauber seiner Art in Europa. © Flying Bulls

Der Hubschrauber Bell AH-1 Cobra der Flying Bulls ist heute auf dem Flugplatz Reutte-Höfen verunglückt. Der Helikopter war zuvor bei einer Flugshow zur Eröffnung der Sommersaison der Hängebrücke Highline 179 in Nordtirol geflogen. Nach einem Bericht der Online-Ausgabe der Tiroler Tageszeitung hatte der Pilot Siegfried „Blacky“ Schwarz seinen Hubschrauber neben der Tankstelle auf dem Flugplatz abgestellt, als die Rotorblätter das Dach eines Gebäudes touchierten. Dadurch flogen Rotorteile durch die Luft, und in der Folge stieg schwarzer Rauch aus dem Hubschrauber auf. Der Heckrotor wurde vom Ausleger getrennt. Der Pilot blieb bei dem Zwischenfall unverletzt, ebenso wie die Zuschauer, die das Geschehen vom Flugplatzzaun aus verfolgt hatten.

Nach Polizeiangaben hat der Pilot die Leitstelle selber verständigt. Die herbeigeeilten Feuerwehren schäumten die Cobra ein. Der Sachschaden an dem Hubschrauber – dem einzigen seiner Art in Europa – ist erheblich.

 

Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er berichtet seit über 30 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla ist seit 2016 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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