JUNKERS Aircraft präsentiert auf der AERO seine aktuelle Ultraleichtflugzeug-Familie und freut sich über einen besonderen Meilenstein. Am AERO Media Day übergibt der DULV (Deutscher Ultraleichtflugverband e.V.) dem Hersteller die Zulassungsurkunde für sein neuestes Muster, die JUNKERS A60.
Am AERO Media Day am Vortag der AERO (22. – 25. April 2026) hat der Deutsche Unltraleichtflugverbund (DULV) dem Flugzeughersteller JUNKERS Aircraft aus Oberndorf-Hochmössingen die Zulassungsurkunde für die doppelsitzige JUNERS A60 überreicht.
Die JUNKERS A60 ist eine moderne Weiterentwicklung der A50 Junior, ein UL, das von der JUNKERS Junior aus den 1920er Jahren inspiriert wurde. Ein festes Dreibeinfahrwerk sowie nebeneinander angeordnete Sitze – im Gegensatz zur Tandemsitzanordnung der JUNKERS A50 – sorgen nach Angaben des Herstellers für hohen Komfort und ein verbessertes Fluggefühl. Die geschlossene Haube bietet zusätzlichen Schutz gegen Wetter. Die A60 kann optional auch innerhalb von wenigen Minuten in eine Cabrio-Version verwandelt werden. Mitarbeiter von JUNKERS Aircraft demonstrierten die schnelle Verwandlung den in Friedrichshafen anwesenden Journalisten.
Inspiration von Sportwagen
JUNKERS hat sich beim Interieur der A60 von der Innenraumgestaltung luxuriöser Sportwagen inspirieren lassen. Serienmäßig ist die A60 mit Garmin-Avionik, Beringer-Bremsen und einem Galaxy-Gesamtrettungssystem ausgestattet. Die JUNKERS A60 wird von einem Edge-Performance-Motor mit 130 PS (96 kW) angetrieben.
Die JUNKERS-Flugzeuge – im Bild die A50 Heritage – können farblich sehr individuell gestaltet werden. © V. K. Thomalla
Auf der AERO zeigte JUNKERS Aircraft neben der A60 auch die A50 und die A50 Heritage, eine Version mit dem Sieben-Zylinder-Sternmotor Verner Scarlett 7U mit 124 PS / 91,2 kW. Ein Holzpropeller und analoge Rundinstrumente runden das Retro-Feeling bei der A50 Heritage sinnvoll ab.
JUNKERS stellte die Flugzeuge in verschiedenen Farben: Die A50 Heritage in einem Eisblau, die Junkers A50 Junior in mausgrau mit senfgelben Streifen und die A60 komplett in weiß. Damit zeigte der Hersteller einen kleinen Ausschnitt der Individualisierungsmöglichkeiten seiner Flugzeuge.
Volker K. Thomalla
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1Â Kommentar
… Dieter Morszeck ist höchste Anerkennung zu zollen, für sein Idealismus, seine anhaltende Energie und seinen, schon jetzt großen Beitrag um die Bewahrung der deutschen, aber auch europäischen Luftfahrttradition, durch die Wiederbelebung und Neuinterpretation der historischen Flugzeugbaukunst, hier, insbesondere der von Professor Hugo Junkers. Flugzeuge wie die Junkers F13, und insbesondere die Junkers A50 Heritage, lassen mich als PPL(A)-Inhaber und Flugzeugführer mit Erfahrung auf – unter anderem – einer Piper18, davon träumen, in einer offenen Kabine, einer A50 Heritage, mal fliegen zu dürfen.