Homepage » General Aviation » Musterzulassung der JUNKERS A60 auf der AERO

Musterzulassung der JUNKERS A60 auf der AERO

2023 hatte JUNKERS Aircraft erstmalig die A60 mit Side-by-Side-Sitzanordnung auf der AERO in Friedrichshafen präsentiert. Nun hat das Muster ebenfalls auf der AERO seine Musterzulassung bekommen.

23.04.2026

Am AERO Media Day übergibt der DULV (Deutscher Ultraleichtflugverband e.V.) JUNKERS Aircraft die Zulassungsurkunde für die JUNKERS A60. © Messe Friedrichshafen / Felix Kästle

JUNKERS Aircraft präsentiert auf der AERO seine aktuelle Ultraleichtflugzeug-Familie und freut sich über einen besonderen Meilenstein. Am AERO Media Day übergibt der DULV (Deutscher Ultraleichtflugverband e.V.) dem Hersteller die Zulassungsurkunde für sein neuestes Muster, die JUNKERS A60.

Am AERO Media Day am Vortag der AERO (22. – 25. April 2026) hat der Deutsche Unltraleichtflugverbund (DULV) dem Flugzeughersteller JUNKERS Aircraft aus Oberndorf-Hochmössingen die Zulassungsurkunde für die doppelsitzige JUNERS A60 überreicht.

Die JUNKERS A60 ist eine moderne Weiterentwicklung der A50 Junior, ein UL, das von der JUNKERS Junior aus den 1920er Jahren inspiriert wurde. Ein festes Dreibeinfahrwerk sowie nebeneinander angeordnete Sitze – im Gegensatz zur Tandemsitzanordnung der JUNKERS A50 – sorgen nach Angaben des Herstellers für hohen Komfort und ein verbessertes Fluggefühl. Die geschlossene Haube bietet zusätzlichen Schutz gegen Wetter. Die A60 kann optional auch innerhalb von wenigen Minuten in eine Cabrio-Version verwandelt werden. Mitarbeiter von JUNKERS Aircraft demonstrierten die schnelle Verwandlung den in Friedrichshafen anwesenden Journalisten.

Inspiration von Sportwagen

JUNKERS hat sich beim Interieur der A60 von der Innenraumgestaltung luxuriöser Sportwagen inspirieren lassen. Serienmäßig ist die A60 mit Garmin-Avionik, Beringer-Bremsen und einem Galaxy-Gesamtrettungssystem ausgestattet. Die JUNKERS A60 wird von einem Edge-Performance-Motor mit 130 PS (96 kW) angetrieben.

Die JUNKERS-Flugzeuge – im Bild die A50 Heritage – können farblich sehr individuell gestaltet werden. © V. K. Thomalla

Auf der AERO zeigte JUNKERS Aircraft neben der A60 auch die A50 und die A50 Heritage, eine Version mit dem Sieben-Zylinder-Sternmotor Verner Scarlett 7U mit 124 PS / 91,2 kW. Ein Holzpropeller und analoge Rundinstrumente runden das Retro-Feeling bei der A50 Heritage sinnvoll ab.

JUNKERS stellte die Flugzeuge in verschiedenen Farben: Die A50 Heritage in einem Eisblau, die Junkers A50 Junior in mausgrau mit senfgelben Streifen und die A60 komplett in weiß. Damit zeigte der Hersteller einen kleinen Ausschnitt der Individualisierungsmöglichkeiten seiner Flugzeuge.

Volker K. Thomalla

 

Keine News mehr verpassen: Abonnieren Sie unseren Newsletter!

Folgen Sie uns auf Bluesky

Liken Sie uns auf Facebook

 

Schon gelesen? Weitere News von der AERO:

Volocopter wendet sich mit dem VoloXPro auch an Privatpiloten

Tecnam hat die P2010 MkIII vorgestellt

Weltpremiere: Speed-Rakete Terrone von Promecc Aerospace

Premiere der Elixir+ auf der AERO in Friedrichshafen

Luminair bestellt neun Citation Latitude auf einen Streich

EASA-Zulassung für den Continental CD-170R-Drehflügler-Motor

Meet & Greet mit bekannten Piloten auf der AERO

Kaelin Aero Technologies feiert Weltpremiere der B-100C auf der AERO

Textron bringt die Citation Ascend und die Citation Longitude zur AERO

ORLIČAN feiert Jubiläum des M-1 Sokol-Erstflugs

Shark.aero auf Turbotrip

Der Aufbau der AERO geht in den Endspurt

Über Volker K. Thomalla

zum Aerobuzz.de
Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er wurde 2021 mit dem Aerospace Media Award (Kategorie Business Aviation) ausgezeichnet. Er berichtet seit 40 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla war zwischen 2016 und 2020 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

1 Kommentar

  • Beitron

    … Dieter Morszeck ist höchste Anerkennung zu zollen, für sein Idealismus, seine anhaltende Energie und seinen, schon jetzt großen Beitrag um die Bewahrung der deutschen, aber auch europäischen Luftfahrttradition, durch die Wiederbelebung und Neuinterpretation der historischen Flugzeugbaukunst, hier, insbesondere der von Professor Hugo Junkers. Flugzeuge wie die Junkers F13, und insbesondere die Junkers A50 Heritage, lassen mich als PPL(A)-Inhaber und Flugzeugführer mit Erfahrung auf – unter anderem – einer Piper18, davon träumen, in einer offenen Kabine, einer A50 Heritage, mal fliegen zu dürfen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.