Mit der feierlichen Überreichung der Urkunden, mit denen bezeugt wird, dass die Absolventen die Umschulung auf die A-10C Thunderbolt II bestanden haben, endete am 3. April eine Ära auf der Davis-Monthan Air Force Base (AFB) in Tucson im US-Bundesstaat Arizona. Die 357th Fighter Squadron der 355th Operations Group schloss mit der Graduation Ceremony das Kapitel „Ausbildung von Piloten auf der A-10“ ab. Die Staffel war die einzige Staffel der US-Streitkräfte, die neue Piloten auf dem „Warzenschwein“ ausbildete. „Warthog“ (Warzenschwein) ist der inoffizielle Spitzname des Musters bei der USAF.
Die A-10C der 357th Fighter Squadron auf der Davis-Monthan AFB stehen jetzt nicht mehr für die Ausbildung von Piloten zur Verfügung. © U.S. Air Force / Jaden Kidd
Den Abschluss der Ausbildung bildeten Close Air Support-Einsätze, bei denen die Absolventen das Gelernte unter realitätsnahen Gefechtsbedingungen umsetzen mussten. Diese Einsätze fanden bereits Ende März statt.
Einer der letzten Starts einer A-10C von der Davis-Monthan AFB am 18. März 2026 zu einem simulierten Clos Air Support-Einsatz als Abschluss der Ausbildung. © U.S. Air Force / Jaden Kidd
Die A-10 wurde schon 1976 bei der U.S. Air Force in Dienst gestellt und hat sich in vielen Konflikten als wirksames System bewährt. Zuletzt nutzten die US-Streitkräfte das Muster auch im Krieg gegen den Iran gegen Bodenziele. Derzeit verfügt die USAF noch über 162 A-10C. Da diese Flugzeuge erst vor kurzem neue Tragflächen erhielten, könnten sie theoretisch noch bis 2040 fliegen.
Bob Fischer
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1 Kommentar
Ich habe die Warthogs über meinem Wohnort kreisen sehen und fühlte mich dabei i teressiert aber auf jeden Fall sicher, sie gaben ein gutes Gefühl. Jetzt sind die Amis weg und man fühlt sich nackt, die Bundeswehr kann dieses Sicherheitsgefühl, das jemand dich verteidigt jedenfalls nicht erzeugen. Liegt gewiss nicht an den Soldat/innen sondern an der Politik.