Das US-Außenministerium (U.S. Department of State) hat ihre Zustimmung zu einem möglichen Verkauf von Bell 505-Hubschraubern an die Regierung der Philippinen gegeben. Die leichten Turbinenhubschrauber sollen im Rahmen eines bilateralen Regierungsgeschäfts (Foreign Military Sales Contract) verkauft werden.
Die Genehmigung durch die US-Regierung ist Voraussetzung dafür, dass die Philippinen nun mit den Verhandlungen über die Details eines möglichen Kaufvertrags beginnen können. Die Rüstungsexport-Agentur DSCA (Defense Security Cooperation Agency) schätzt den Wert des Geschäfts – wenn es wie angestrebt abgeschlossen wird – auf 150 Millionen US-Dollar (umgerechnet 127,5 Millionen Euro).
Umfangreiches Service-Paket angefragt
Neben (wahrscheinlich) 22 Hubschraubern sind in dem möglichen Auftrag noch enthalten: Die Ausbildung von 22 Piloten, ein Veris-Flugsimulator von TRU Simulation, Maintenance-Training für sechs Techniker, ein Integrated Logistics Support-Paket für 22 Hubschrauber auf zwei Stützpunkten für fünf Jahre, Ersatzrotorblätter für den Haupt- und Heckrotor, Abos für die technischen Unterlagen für die nächsten 20 Jahre, Garmin-Datenbank-Abos für die nächsten fünf Jahre sowie drei jährlich stattfindende Programm-Management-Überprüfungen.
Die Verhandlungen zwischen den Regierungen, den Herstellern und der DSCA werden zeigen, ob am Ende ein solcher Auftrag abgeschlossen wird oder ob er nicht oder in modifizierter Form zustande kommt.
Bislang ist die Bell 505 unter anderem von den Streitkräften von Südkorea, Bahrain, Jordanien, Montenegro, Jamaika für die Ausbildung von angehenden Hubschrauberpiloten ausgewählt worden. Bell ist mit der Bell 505 außerdem beim Flight School Next-Programm der U.S. Army als einer der drei verbliebenen Kandidaten in der engeren Auswahl.
Bob Fischer
Keine News mehr verpassen: Abonnieren Sie unseren Newsletter!
Folgen Sie uns auf Bluesky
Liken Sie uns auf Facebook
Schon gelesen?