Heute besucht Bundeskanzler Friedrich Merz die ILA und unterstreicht mit seinem Besuch die Bedeutung, die die Bundesregierung der Luft- und Raumfahrtindustrie zugesteht. Mit einer Exportquote von 66 Prozent trägt die Aerospace-Industrie zum Wohlstand und zur Sicherheit Deutschlands bei und ist gleichzeitig durch ihre internationale Verknüpfung ein wichtiges Wirtschaftssegment für die europäische und globale Zusammenarbeit.
Der erste Tag der ILA 2026
Die Lufthansa hatte einen Airbus A320neo in Sonderlackierung zur Eröffnung der ILA nach Berlin geschickt. © Volker K. Thomalla
Auf der ILA in diesem Jahr sind Fluggeräte aller Größen vertreten, von einer kleinen Drohne bis hin zum Airbus A380, dem derzeit größten Verkehrsflugzeug der Welt. Als größtes Flugzeug im Flying Display ist der Airbus A350-1000 am Himmel über dem ILA-Gelände zu sehen.
Gemessen an der Zahl der Fluggeräte sind militärische Luftfahrzeuge in der Überzahl. Airbus Helicopters Tiger, H145, H145M, und die Weltpremiere des 1:1-Modells der Rotordrohne U145 sind auf dem Berlin ExpCenter Airport zu sehen. Zu den weiteren Militärflugzeugen gehören – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – die Lockheed Martin F-35A Lightning II der U.S. Air Force, C-130J Super Hercules der Luftwaffe und C-130J der U.S. Air Force, Airbus A400M, NH90, NH90 Sea Lion, Eurofighter der Luftwaffe und der spanischen Luftstreitkräfte (Éjército del Aire y del Espacio) und andere.
Die Diskussionen um die Zukunft des europäischen Luftverteidigungssystems FCAS nach der Entscheidung der deutschen und der französischen Regierung, das Kampfflugzeug NGF nicht weiter zu verfolgen, dominieren die Gespräche auf der Messe. Aber es gibt so viel mehr zu sehen.
Volker K. Thomalla
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