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Das GEnx-1B hat 50 Millionen Flugstunden überschritten

Flugstunden-Meilenstein für das GEnx-1B-Triebwerk von GE Aerospace. Das Triebwerk, welches einen Teil der Boeing 787 Dreamliner-Flotte antreibt, kann auf eine beeindruckende Zahl von Flugstunden zurückblicken.

20.07.2026

Auch die Riyadh Air hat sich bei dem Antrieb ihrer Boeing 787 für das GEnx-1B entschieden. © Volker K. Thomalla

Die GEnx-Triebwerksfamilie von GE Aerospace sammelt mit rekordverdächtigem Tempo Flugstunden. Auf der Farnborough International Airshow (20. – 24. Juli 2026) in Großbritannien hat der Triebwerkshersteller nun mitgeteilt, dass das Triebwerksmuster GEnx-1B die Marke von 50 Millionen Flugstunden erreicht habe. Im August 2023 hatten alle GEnx-Turbofans aller Versionen die Marke von 50 Millionen Flugstunden erreicht. Diesen Programm-Meilenstein erreicht das Turbofan-Muster in nur 14 Jahren und damit schneller als jeder andere Turbofan von GE Aerospace. 

Das GEnx-1B treibt die Boeing 787 Dreamliner an. Derzeit stehen 2.700 Aggregate bei 50 Kunden im aktiven Dienst. Pro Monat leisten die GEnx-1B 600.000 Flugstunden. Die technische Abflugzuverlässigkeit liegt bei 99,98 Prozent. 

99,98 Prozent Zuverlässigkeit

Mohamed Ali, der Präsident und Hauptgeschäftsführer (CEO) von GE Aerospace Commercial Engines & Services, sagte: „Fluggesellschaften benötigen Triebwerke, die Zuverlässigkeit, Langlebigkeit, Vorhersehbarkeit und Effizienz auf einigen der weltweit anspruchsvollsten Flugrouten bieten – und genau das leistet das GEnx-1B nach wie vor. Dass das GEnx-1B in weniger als 15 Jahren die Marke von 50 Millionen Flugstunden erreicht hat, ist ein bemerkenswerter Meilenstein; er spiegelt das Vertrauen wider, das unsere Kunden GE Aerospace täglich entgegenbringen.“

Neben dem GEnx-1B gehört auch das GEnx-2B zur GEnx-Familie. Es treibt die Boeing 747-8 an und wird seit 2011 genutzt. Allerdings nimmt die Zahl der Boeing 747-8 im aktiven Dienst ab. Das GEnx-2B hat bislang rund 24 Millionen Flugstunden gesammelt.

Am GEnx-Programm sind als Partner beteiligt: 

  • MTU Aero Engines AG mit 6,7 Prozent und trägt die Verantwortung für die Entwicklung, Fertigung und Montage des Turbinenzwischengehäuses. 
  • IHI Corporation (Japan)
  • GKN Aerospace Engine Systems (Großbritannien)
  • TechSpace Aero (Belgien)
  • Safran Aircraft Engines (Frankreich) und 
  • Samsung Techwin (Südkorea)

Volker K. Thomalla

 

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