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ALC bestellt 111 Airbus-Jets und launcht den A350-Frachter

Die Air Lease Corporation (ALC) ist ein wichtiger Airbus-Kunde. Nun hat die Leasinggesellschaft aus Los Angeles angekündigt, bis zu 11 Airbus-Jets zu kaufen und die Frachtversion der A350 XWB, die A350F als Erstkunde zu bestellen.

15.11.2021

Die Air Lease Corporation hat angekündigt, 111 Flugzeuge bei Airbus zu bestellen, darunter auch den Airbus A350-Frachter. © Airbus

Fast ist man an alte Zeiten erinnert, als es noch keine Coronakrise gab. Airbus hat auf der Dubai Airshow eine Absichtserklärung mit der Air Lease Corporation (ALC) aus Kalifornien unterzeichnet, nach der ALC nicht weniger als 111 Airbus-Flugzeuge bestellen wird. Neben 25 A220-300 und 55 A321neo will die Leasinggesellschaft auch 20 Exemplare des Lansgtrecken-Narrowbodies A321XLR sowie vier A330neo und sieben A350F bestellen. Damit wäre die Gesellschaft der Erstkunde für die Frachtversion des Widebody-Twins A350 XWB. Die Bestellung werde in den nächsten Monaten finalisiert, teilten beide Vertragspartner mit. ALC hat bislang 496 Flugzeuge beim europäischen Hersteller in Auftrag gegeben.

ALC war Erstkunde für die A321LR und A321XLR

Steven F. Udvar-Hazy, der Executive Chairman der Air Lease Corporation, sagte nach der Unterzeichnung der Absichtserklärung: „ALC war der Erstkunde für die sehr beliebten A321LR- und XLR-Versionen. Jetzt sind wir der erste Leasinggeber für die A350F und der bei weitem größte Leasinganbieter für die A220. Wir hatten die Vision, die A321 als erste zu übernehmen, und sind davon überzeugt, dass wir auch bei der A220 und der A350F die richtige Wahl getroffen haben, da wir damit auf die Bedürfnisse des Marktes in der bevorstehenden Erholungsphase reagieren. Darüber hinaus freuen wir uns sehr über die Unterzeichnung einer Partnerschaft für einen Nachhaltigkeitsfonds, der einen Beitrag zur grünen Zukunft unserer Branche leisten wird.“

Airbus will die Frachtversion der A350 XWB bis 2025 realisieren. Mehrere Airline-Kunden waren bei dem Hersteller in der jüngsten Vergangenheit vorstellig geworden und hatten Airbus ihr Interesse an einer solchen Version bekundet. Die A350F soll auf Basis der A350-1000 entstehen und eine Nutzlast von 109 Tonnen befördern können. Im Gegensatz zu anderen Frachtflugzeugen, bei denen das Frachtladetor für das Hauptdeck vor den Tragflächen im Rumpf platziert ist, soll es bei der A350F hinter den Tragflächen integriert werden.

Bob Fischer

 

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