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Köln/Bonn auch in den Sommerferien mit kräftigem Minus

Die Sommerferien 2020 sind ein Startpunkt für die Rückkehr des Luftverkehrs. Allerdings verläuft die Rückkehr sehr schleppend. Aufgrund der vielfach noch herrschenden Bewegungsbeschränkungen aufgrund der Covid-19-Pandemie lag das Passagieraufkommen in den Sommerferien dramatisch unter dem des Vorjahres, zeigt das Beispiel Köln/Bonn.

13.08.2020

Die Sommerferien 2020 bescherten dem Flughafen Köln/Bonn ein Aufkommen von 460.000 Passagieren – 77 Prozent unter dem des Vorjahres. © Flughafen Köln Bonn GmbH

Die Sommerferien gehören auf jedem Flughafen in normalen Zeiten zu den verkehrsreichsten Wochen des Jahres. Doch in diesem Jahr ist alles anders. Zwar verzeichnete der Flughafen Köln/Bonn während der Sommerferien in Nordrhein-Westfalen ein Aufkommen von 460.000 Fluggästen, doch diese Zahl liegt 77 Prozent unter der des Vorjahres. In den sechs Sommerferien-Wochen 2019 hatten über zwei Millionen Passagiere den Flughafen genutzt.

77 Prozent weniger Passagiere

Johan Vanneste, der Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Köln/Bonn GmbH, kommentierte das Ergebnis mit den Worten: „An die Sommerferien 2020 werden wir uns sicherlich noch lange erinnern. Normalerweise brummt der Flughafen in diesen sechs Wochen an jeder Stelle – für die Mitarbeiter ist das eine sehr arbeitsreiche, aber auch schöne Zeit. Viele Urlauber starten von hier aus in die Ferien und verbreiten eine ganz besondere Stimmung. In diesem Jahr war alles anders. Das Reiseerlebnis am Airport war geprägt von notwendigen Hygienemaßnahmen, Abstandsregelungen und Maskenpflicht im Terminal. Dennoch haben wir uns über jeden Reisenden gefreut.“

Spanien und die Türkei lagen bin der Gunst der Urlauber ganz vorne: 108.000 Passagiere flogen in den Ferien nach Spanien, 103.000 in die Türkei. Griechenland lag mit 36.000 Fluggästen von Köln/Bonn aus auf dem dritten Platz der beliebtesten Destinationen.

Die vom Flughafen angebotenen Hygienemaßnahmen würden nach Auskunft der Betreibergesellschaft gut angenommen. So gilt beispielsweise eine Tragepflicht für einen Mund-Nasenschutz im gesamten Terminalbereich, Schutzwände bei den Check-in-Schaltern wurden hochgezogen und Desinfektionsmittelspender aufgestellt. Vaneste sagte: „Wir sind unseren Passagieren sehr dankbar, dass sie sich an unsere Maßnahmen gehalten haben und somit ihren Teil dazu beigetragen haben, dass der Sommerurlaub trotz Corona in diesem Jahr doch noch sicher und gesund stattfinden konnte.“

Volker K. Thomalla

 

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