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Das Löschflugzeug GB2 Stormbird ist geflogen

Mit der GB2 Stormbird erweitert das Unternehmen Game Aerospace, das bislang für seine Hochleistungs-Kunstflugzeuge GB1 bekannt ist, sein Portfolio. Die GB2 hat nun ihren Erstflug absolviert.

25.09.2026

Die GB2 Stormbird kann über 4.500 Liter Löschmittel aufnehmen und ist bis zu 200 Knoten schnell. © Game Aerospace

Am 24. September 2026 ist das von Philipp Steinbachs Firma Game Aerospace entwickelte einmotorige Löschflugzeug GB2 Stormbird zum ersten Mal geflogen. Pilot des Flugzeugs mit dem Kennzeichen N132GB war während des rund 49 Minuten dauernden Jungfernflugs, der vom Louise Thaden Field in Bentonville im US-Bundesstaat Arkansas aus erfolgte, war Philipp Steinbach selbst. >

Steinbach sagte nach der Landung: „Der erfolgreiche Erstflug der GB2 ist das Ergebnis jahrelanger Ingenieursarbeit, handwerklichen Könnens und des Engagements unseres gesamten Teams sowie der hervorragenden Zusammenarbeit mit der FAA. Unser Ziel ist es, die weltweit kosteneffizienteste Lösung für die Brandbekämpfung aus der Luft anzubieten – ein Flugzeug, das von Grund auf für diesen Einsatzzweck konzipiert wurde.“

MTOW von über 8.600 Kilogramm

Der Prototyp der GB2 wiegt leer 6.050 pounds (2.744 Kilogramm) und liegt damit nur geringfügig über der angestrebten Leermasse der Serienflugzeuge von 6.000 pounds (2.712 Kilogramm. Die maximale Startmasse der GB2 soll bei 19.000 pounds (8.618 Kilogramm) liegen. Das Flugzeug wird nach Angaben des Herstellers in der Lage sein, bis zu 1.200 Gallonen (4.536 Liter) Löschmittel zu transportieren, 400 Gallonen (1.512 Liter) Treibstoff zu tanken und über 200 Knoten schnell sein. Die GB2 wird von einem PT6A-67F-Turboprop-Triebwerk von Pratt & Whitney Canada angetrieben, die einen MTV-27-1-Fünfblatt-Propeller von MT-Propeller dreht.

Game Aerospace wird die GB2 Stormbird nach der Bauvorschrift FAR23 der US-Luftfahrtbehörde FAA zulassen.

Game Aerospace baut auch das Kunstflugzeug GB1 Gamebird, von dem bislang über 100 Exemplare ausgeliefert wurden.

Volker K. Thomalla

 

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er wurde 2021 mit dem Aerospace Media Award (Kategorie Business Aviation) ausgezeichnet. Er berichtet seit 40 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla war zwischen 2016 und 2020 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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