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Wizz Air wandelt A321neo-Kaufrechte in feste Aufträge um

Der Low-Cost-Carrier Wizz Air fliegt auf einem aggressiven Expansionskurs. Derzeit betreibt es 165 Airbus-Narrowbodies. Diese Zahl soll sich bis Ende des Jahrzehnts auf 500 Flugzeuge erhöhen. Jetzt hat die Airline angekündigt, Kaufrechte für 75 A321neo in feste Orders umzuwandeln.

15.09.2022

Diese A321neo der Wizz Air ist das 1.000. Exemplar der A320neo-Familie, das von GTF-Triebwerken angetrieben wird. © Pratt & Whitney

Die zur Airline-Holding Indigo Partners gehörende ungarische Low-Cost-Fluggesellschaft Wizz Air ist extrem optimistisch was die Verkehrentwicklung in den nächsten Jahren betrifft. Gerade erst hat sie einen Rekordsommer verzeichnet. In den Monaten Juni, Juli und August dieses Jahres transportierten die Flugzeuge der Airline 12,9 Millionen Passagiere und damit mehr als jemals zuvor in einer Dreimonatsperiode. Die Wizz Air ist nach eigenen Angaben die am schnellsten wachsende europäische Ultra-Low-Cost-Airline. Sie plant, diesen Kurs auch beizubehalten: Auf der Dubai Airshow im November 2021 hat Indigo Partners nicht weniger als 255 Flugzeuge bei Airbus bestellt, darunter 75 A321neo und 27 A321XLR für die Wizz Air.

Auslieferungen im Jahr 2028 und 2029

Nun hat die Wizz Air mitgeteilt, dass sie Airbus informiert habe, dass sie 75 Kaufrechte für die A321neo nutzen und in Festbestellungen umwandeln werde. Diese Single Aisle Jets sollen in den Jahren 2028/2029 ausgeliefert werden. Die Lieferdaten müssen allerdings noch mit Airbus abgestimmt und von den Wizz Air-Anteilseignern genehmigt werden.

József Váradi, der Chief Executive Officer (CEO) von Wizz Air, sagte: „Wir sind weiterhin auf dem Weg, bis zum Ende des Jahrzehnts eine Airline-Gruppe mit 500 Flugzeugen zu werden und gleichzeitig unsere Verpflichtung einzuhalten, unsere bereits branchenführenden CO2-Emissionen bis 2030 um 25 Prozent zu reduzieren.“

Volker K. Thomalla

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er wurde 2021 mit dem Aerospace Media Award (Kategorie Business Aviation) ausgezeichnet. Er berichtet seit über 35 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla war zwischen 2016 und 2020 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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