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Die RAF hat Strandlandungen mit C-130J Super Hercules trainiert

Alle paar Jahre trainieren Crews der britischen Royal Air Force Starts und Landungen auf Sand. Jetzt stand wieder ein solche Übung auf dem Plan und wurde erfolgreich absolviert.

29.07.2022

Volle Konzentration beim Anflug auf dem Pembrey Beach: Strandlandungen sind niemals Routine. © Royal Air Force/Crown Copyright

Taktische Militärtransporter müssen in der Lage sein, nahe an Frontlinien zu operieren. Dazu gehören auch Starts und Landungen auf unbefestigten Pisten. Die britische Royal Air Force (RAF) hat jetzt auf dem Pembrey Beach westlich von Swansea in Wales Landungen und Starts von einem Strand trainiert.

Strandlandungen mit der C-130J

An der Übung nahmen Crews und C-130J Super Hercules der XXIV Squadron und der 47 Squadron aus Brize Norton teil. Schon 2020 hatte der Strand in Pembrey Starts und Landungen von Transportflugzeugen gesehen, damals hatte die RAF Strandlandungen mit ihren Airbus A400M durchgeführt. Ein Jahr zuvor, im August 2019, hatte zuletzt C-130J in Pembrey Beach Standlandungen durchgeführt.

Die Strandlandungen heißen im militärischen Fachjargon „Natural Surface Operations“, also „Flugbetrieb auf natürlichen Untergründen“. Sie müssen sehr genau geplant sein, um erfolgreich und sicher zu sein.

Bevor die C-130J auf dem Sand landeten, waren bereits Tactical Air Traffic Controllers der RAF vor Ort, die zunächst den Strand erkundeten und danach die vorgesehene Piste abgingen und sämtlichen Unrat entfernten. Parallel dazu testeten sie mit Spezialgeräten die Tragfähigkeit des Sandes an verschiedenen Stellen der Piste.

Natural Surface Operations

Die Tactical Air Traffic Controllers markierten danach die Piste und auch die Aufsetzzonen auf dem Strand. Danach folgte die Feuerwehr der Royal Air Force, die während der Übung bereitstand, um im Bedarfsfall schnell eingreifen zu können.

Doch die Feuerwehr hatte auch in diesem Jahr keinen Grund einzugreifen: Die C-130J Super Hercules absolvierten ihre Landungen und ihre Starts, und nach einem Tag waren alle Kennzeichnungen am Strand wieder verschwunden, und der Pembrey Beach war menschenleer.

Volker K. Thomalla

 

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