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Die U.S. Army vergibt Apache-Großauftrag an Boeing

Die Fertigungslinien im Boeing-Werk Mesa in Arizona werden auch in den nächsten Jahren mit der Fertigung beziehungsweise Modernisierung der Kampfhubschrauber AH-64E Apache gut ausgelastet sein. Die U.S. Army hat dem Hersteller gerade einen weiteren bedeutenden Auftrag erteilt.

19.03.2023

Die U.S. Army hat Boeing einen Auftrag zum Bau von 184 weiteren AH-64E Apache erteilt. Die Kampfhubschrauber sind für die US-Armee und internationale Kunden bestimmt. © U.S.Army

Boeing hat vom US-Verteidigungsministerium einen Auftrag für die Fertigung von 184 Kampfhubschraubern des Typs AH-64E Apache erhalten. Die Hubschrauber werden einerseits für die U.S. Army gebaut, andererseits aber auch für internationale Kunden, die die Helikopter im Rahmen von Regierungsgeschäften (Foreign Military Sales) von der US-Regierung erwerben.

Nicht alle der bestellten AH-64E sind allerdings neue Hubschrauber. 115 AH-64E entstehen durch die Modernisierung älterer Exemplare der U.S. Army auf den aktuellen Baustandard. 15 Exemplare für die US-Armee werden als neue Hubschrauber gebaut, während die restlichen 54 für internationale Kunden auch neu gefertigt werden.

Über 1.275 AH-64 fliegen derzeit

Boeing hatte schon 2017 einen Auftrag für die Modernisierung von 244 AH-64 auf den Baustandard AH-64E von der U.S. Army erhalten. Der Auftrag umfasste außerdem die Lieferung von 24 neuen Kampfhubschraubern dieses Typs für einen internationalen Kunden. Derzeit fliegen nach Angaben des Herstellers über 1.275 Apache-Kampfhubschrauber bei verschiedenen Streitkräften weltweit, darunter die USA, die Niederlande, Großbritannien, Kuwait, Indien und Katar.

Australien hatte im Januar dieses Jahres seine Entscheidung bekanntgegeben, ebenfalls den AH-64E Apache Guardian zu bestellen. Diese Kampfhubschrauber sollen die seit 2004 genutzten Tiger-Kampfhubschrauber ablösen. Das Land wird 29 Apache für 4,5 Milliarden australische Dollar, umgerechnet 2,87 Milliarden Euro, beschaffen. Australien ist der 18. Kunde für den Kampfhubschrauber und beabsichtigt die Beschaffung von 29 Exemplaren.

Bob Fischer

 

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