Homepage » Militär - news » Indien darf bis zu 31 MQ-9B-Kampfdrohnen beschaffen

Für die Überwachung und den Schutz seiner Seewege will Indien bewaffnete Drohnen vom US-Hersteller General Atomics Aeronautical Systems beschaffen. Die US-Regierung hat dem Export der unbemannten Fluggeräte zugestimmt.

2.02.2024

Indien hat die Genehmigung der US-Regierung erhalten, bis zu 31 MQ-9B Drohnen zu beschaffen. © U.S. Navy/Shannon Renfroe

Die US-Rüstungsexportbehörde DSCA (Defense Security Cooperation Agency) hat den US-Kongress darüber informiert, dass das US-Außenministerium dem Export von bis zu 31 Drohnen des Typs MQ-9B an Indien zugestimmt hat. Damit ist der Weg frei für die abschließenden Verhandlungen zwischen der indischen und der US-Regierung über den Kauf der unbemannten Fluggeräte. Sollte Indien alle angefragten Drohnen auch wirklich kaufen, wäre das Land nach den USA der zweitgrößte Nutzer des von General Atomics Aeronautical Systems aus San Diego im US-Bundesstaat Kalifornien hergestellten Systems.

Indien wird die MQ-9B bewaffnen

Neben den Drohnen und den für ihre Steuerung notwendigen Bodenstationen hat Indien beim US-Außenministerium auch eine Liste an Bewaffnung und Munition für die Drohnen hinterlegt. Darauf stehen unter anderem 170 AGM-114R Hellfire-Raketen und 310 GBU-39B lasergesteuerte Bomben.

Wenn alle Drohnen samt der genehmigten Ausrüstung, Bewaffnung, Munition und Dienstleistungen gekauft werden, beläuft sich der Auftragswert auf bis zu 3,99 Milliarden US-Dollar, umgerechnet 3,69 Milliarden Euro. Das US-Außenministerium erwartet, dass Indien Gegengeschäfte für indische Firmen im Rahmen eines möglichen Auftrags verhandeln wird. Es erwartet nicht, dass die Lieferung der Kampfdrohnen das militärische Gleichgewicht in der Region verändert.

Bob Fischer

 

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