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Vermisste CH-53E des US Marine Corps ist abgestürzt

Eine CH-53E des US Marine Corps ist nicht von ihrem Trainingsflug bei schlechtem Wetter zurückgekehrt. Der Hubschrauber ist in bergigem Gelände bei Sturm und Schneefall abgestürzt. Keiner der Insassen hat den Absturz überlebt.

9.02.2024

Beim Absturz einer CH-53E des US Marine Corps sind am 6. Februar 2024 alle fünf Insassen ums Leben gekommen. © V. K. Thomalla

Als die Sikorsky CH-53E des Marine Heavy Helicopter Squadron 361 des 3rd Marine Air Wing (MAW) in der Nacht des 6. Februar nicht wie geplant von ihrem Trainingsflugvon der Creech Air Force Base bei Las Vegas zur Marine Corps Air Station Miramar im US-Bundesstaat Kalifornien zurückkehrte, lief in kurzer Zeit eine umfangreiche Such- und Rettungsaktion an. Der Helikopter war auf dem Rückflug von einer Trainingsmission im bergigen Umland der Basis. Zur Zeit des Verschwindens des Hubschraubers herrschte ein heftiger Sturm und es gab intensive Niederschläge.

Das Hubschrauberwrack wurde am nächsten Morgen in der Nähe von Pine Valley gefunden. Keiner der fünf Insassen hatte den Absturz überlebt. Über Nacht hat es in der Gegend des Absturzes 20 Zentimeter Neuschnee gegeben. Aufgrund des Wetters gestaltet sich die Bergung des Wracks nach Angaben des Marine Corps als schwierig und wird noch mehrere Wochen in Anspruch nehmen.

Das Wetter behindert die Bergungsarbeiten

Generalmajor Michael J. Borgschulte, der kommandierende General der 3rd MAW, teilte mit: „Schweren Herzens und mit tiefer Trauer teile ich den Verlust von fünf hervorragenden Marines des 3d MAW und der ‚Flying Tigers‘ bei einem Trainingsflug in der vergangenen Nacht mit. Diese Piloten und Besatzungsmitglieder dienten einer Berufung, die größer war als sie selbst, und waren stolz darauf, dies zu tun. Wir werden ihnen für immer dankbar sein für ihren Ruf zur Pflicht und ihren selbstlosen Dienst. Wir sprechen den Familien unserer gefallenen Marines unser tiefstes Beileid aus und verpflichten uns, sie in dieser unglaublich schwierigen Zeit zu unterstützen und zu betreuen.“

Die Namen der Verunglückten gibt das US-Militär erst 24 Stunden nach der Benachrichtigung der Familien bekannt.

Volker K. Thomalla

 

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