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CH-53 der Luftwaffe helfen bei der Bekämpfung der Feuer in Frankreich

Der regionale Feuerwehrchef hat die Waldbrände westlich von Bordeaux als „Monster“ bezeichnet. Es sind die größten Brände in Frankreich seit dem Zweiten Weltkrieg. Die Bundeswehr unterstützt nun die Feuerwehren mit zwei CH-53 mit Löschmittelbehältern.

30.07.2026

Die Bundeswehr hat zwei CH-53 des Hubschraubergeschwaders 64 aus Laupheim nach Cazaux verlegt, wo sie die Feuerwehren bei der Bekämpfung der Waldbrände unterstützen. © Bundeswehr / Michallek

Die verheerenden Waldbrände in den Regionen Gironde und Landes westlich von Bordeaux wüten schon über zehn Tage und haben über 45.000 Hektar Wald zerstört. Bislang sind schon über 100 Häuser verbrannt. Zwischenzeitlich wurden über 220.000 Menschen evakuiert. Die Brände hatten sich auch der Großstadt Bordeaux bis auf 15 Kilometer genähert und bedrohten auch Fabriken, in denen Raketentreibstoffe produziert werden.

CH-53 im Löscheinsatz an der Atlantikküste

Neben den bodengebundenen Einsatzkräften sind auch mehrere Löschflugzeuge und -Hubschrauber im Einsatz, so zum Beispiel Canadair CL-415T und Dash 8 der französischen Zivilschutzbehörde Sécurité Civile sowie Air Tractor-Löschflugzeuge. Die Löscharbeiten werden auch die immer wieder aufflammende Glutnester sowie durch die hohen Temperaturen, die gestern in der Region 40 Grad Celsius erreichten, erschwert.

Auf Anforderung der französischen Behörden im Rahmen des EU-Katastrophenschutz-Verfahrens hat die Bundeswehr zwei Sikorsky CH-53 des Hubschraubergeschwaders 64 aus Laupheim sowie einen Airbus A400M des Lufttransportgeschwaders (LTG) 62 aus Wunstorf nach Frankreich beordert. Die A400M brachte Löschgeräte zum Stützpunkt (BA 120) der französische Armée de l’air et de l’espace in Cazaux in unmittelbarer Nähe der Brände.

Die beiden CH-53 sind mit Smokey-Löschmittelbehältern ausgerüstet, die im Schwebeflug bis zu 5.000 Liter Wasser aus stehenden oder langsam fließenden Gewässern aufnehmen können. Nach einer Einweisung in die Lage begannen die CH-53 in Absprache mit den Verantwortlichen der Feuerwehren vor Ort mit ihren Löschflügen. Der Einsatz der Hubschrauber ist nach Angaben des Bundesministeriums der Verteidigung auf zunächst fünf Tage begrenzt.

Volker K. Thomalla

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er wurde 2021 mit dem Aerospace Media Award (Kategorie Business Aviation) ausgezeichnet. Er berichtet seit 40 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla war zwischen 2016 und 2020 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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