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Hier verlässt die erste F-35A für die Luftwaffe die Endmontage

Die erste F-35A Lightning II für die Deutsche Luftwaffe hat die Endmontagehalle in Fort Worth im US-Bundesstaat Texas verlassen und wird nun für das Roll-out und den anschließenden Erstflug vorbereitet. 

18.08.2026

Die erste F-35A für die Luftwaffe hat die Endmontage bei Lockheed Martin in Fort Worth verlassen. © Lockheed Martin

Die erste F-35A Lightning II für die Deutsche Luftwaffe hat jetzt die Endmontagehalle von Lockheed Martin in Fort Worth im US-Bundesstaat Texas verlassen. Die Luftwaffe veröffentlichte ein kurzes Video des Vorgangs und kommentierte: „Ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zur F-35.“ Das offizielle Roll-out des Fighters für die deutschen Streitkräfte ist für Mitte nächsten Monats geplant. 

Die deutsche Regierung hatte 2022 die Beschaffung der F-35A Lightning II beschlossen und insgesamt 35 Exemplare in Auftrag gegeben. Im Oktober des vergangenen Jahres hatte das Verteidigungsministerium eine Vorlage an den Haushaltsausschuss des Bundestages geleitet, in dem eine Aufstockung der Zahl der bestellten Flugzeuge auf insgesamt 50 Exemplare vorgeschlagen wurde. 

Die Luftwaffe plant mit insgesamt 50 F-35A

Die Beschaffung der ersten 35 F-35A für die Luftaffe kostet 9,99 Milliarden Euro. In diesem Betrag sind aber neben den Kosten für die Flugzeuge und ihre Bewaffnung auch Sonderleistungen wie Ausbildung, Ersatzteile und logistische Unterstützung enthalten. Das mögliche zweite Baulos mit 15 Flugzeugen soll rund 2,5 Milliarden Euro kosten.

Die F-35A der Luftwaffe tragen Seriennummern, die mit den beiden Buchstaben MG beginnen. Die erste F-35A für Deutschland wurde unter der Seriennummer MG-01 gefertigt. Die Seriennummern der Flugzeuge für die einzelnen Nationen unterscheiden sich durch unterschiedliche Buchstaben. Die finnischen F-35 werden unter den Seriennummern gebaut, die mit den Buchstaben MF beginnen, die belgischen Seriennummern beginnen mit AY, die polnischen mit AZ, die dänischen mit AP und die für die U.S. Air Force mit AF. 

Auf der ILA 2026 hatte Lockheed Martin ein Mock-up einer F-35A in der Lackierung der Luftwaffe gezeigt. © V. K. Thomalla

Die F-35A der Luftwaffe werden beim Taktischen Luftwaffengeschwader (TLG) 33 auf dem Fliegerhorst Büchel in Rheinland-Pfalz stationiert. Die ersten Exemplare des Musters für die Luftwaffe werden allerdings erst in den USA verbleiben, da sie auf der Ebbing Air National Guard Base im US-Bundesstaat Arkansas zur Ausbildung der Techniker und Piloten genutzt werden. Die ersten deutschen F-35A Lightning II werden im Herbst 2028 in Büchel erwartet.

Volker K. Thomalla

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er wurde 2021 mit dem Aerospace Media Award (Kategorie Business Aviation) ausgezeichnet. Er berichtet seit 40 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla war zwischen 2016 und 2020 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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