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NH90 und CH-53 unterstützten die Feuerwehr im Hürtgenwald

Bei der Bekämpfung des größten Waldbrands in Nordrhein-Westfalen kamen neben Hubschrauber der Polizei Nordrhein-Westfalen, der Bundespolizei und der Bundeswehr zum Einsatz. Insgesamt war eine Fläche von rund 300 Hektar betroffen.

17.08.2026

Beim Löschen des Waldbrands im Hürtgenwald im August 2026 waren auch zwei NH90 aus Faßberg im Einsatz. © Bundeswehr / Lea Bacherle

Die Bundeswehr hat im Rahmen einer Amtshilfe beim großen Waldbrand in der Gemeinde Hürtgenwald in Nordrhein-Westfalen die Feuerwehren und Polizei-Hubschrauber beim Löschen unterstützt. Der Brand war am 13. August ausgebrochen und hatte sich aufgrund der Trockenheit und der aufkommenden Winde schnell ausgebreitet. Die Bekämpfung des Feuers wurde auch durch die teilweise große Munitionsbelastung des Geländes erschwert, denn in dieser Region hatten Ende 1944 schwere Kämpfe zwischen der U.S. Army und der Wehrmacht getobt.

Die zuständige Bezirksregierung hatte schnell Großalarm ausgerufen und die Hilfe von benachbarten Feuerwehren angefordert. Das Feuer geriet zeitweilig außer Kontrolle, so dass neben Hubschraubern der Polizei Nordrhein-Westfalens auch EC155 der Bundespolizei mit Bambi Bucket-Löschmittelbehältern zum Einsatz kamen.

Polizei- und Bundeswehr-Hubschrauber im Einsatz

Der Waldbrand näherte sich bis auf 200 Meter dem Ortsteil Gey, so dass Einwohner evakuiert werden mussten. Die Einsatzkräfte forderten die Hilfe der Bundeswehr an, die mit zwei NH90-Hubschraubern des Transporthubschrauberregiments 10 aus Faßberg in Niedersachsen sowie zwei CH-53 des Hubschraubergeschwaders 64 der Luftwaffe die Löschbemühungen unterstützte. Die großen Hubschrauber nahmen Wasser aus der nahe gelegenen Wehebachtalsperre auf und warfen es über den zugewiesenen Bränden ab.

Nach Angaben der Bundeswehr flogen die Hubschrauber 150 Umläufe und brachten 457.000 Liter Wasser zu den Bränden. Am Abend des 15. August war das Feuer unter Kontrolle, so dass die Hilfe der Bundeswehr-Helikopter nicht mehr benötigt wurde und sie ihren Einsatz beenden konnten.

Volker K. Thomalla

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er wurde 2021 mit dem Aerospace Media Award (Kategorie Business Aviation) ausgezeichnet. Er berichtet seit 40 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla war zwischen 2016 und 2020 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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