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TFC Flight Training ist der erste Pipistrel-Explorer-Nutzer in Deutschland

In Ergänzung ihrer vollelektrisch angetriebenen Pipistrel Velis Electro hat  die Flugschule TFC Flight Training jetzt auch zwei Pipistrel Explorer in ihre Schulflotte aufgenommen. Die Flugzeuge dürfen VFR Nacht fliegen und trudeln.

2.10.2026

Die Pipistrel Explorer wurde schon 2017 vom Luftfahrt-Bundesamt zugelassen. © Textron Aviation

Die in Essen ansässige Flugschule TFC Flight Training hat zwei doppelsitzige Schulflugzeuge des Typs Pipistrel Explorer übernommen. Bei dem Flugzeugmuster handelt es sich um ein von einem Rotax 912 S3-Motor angetriebenen Doppelsitzer, der auf Basis der Pipistrel Virus SW entwickelt wurde. Der Motor leistet 100 PS (75 kW) und dreht einen MTV-33-Propeller von MT-Propeller. Als maximale Reisegeschwindigkeit gibt der zu Textron Aviation gehörende slowenische Hersteller Pipistrel 133 Knoten (TAS) an, die maximale Reichweite beziffert er mit 646 nautischen Meilen, umgerechnet 1.196 Kilometer. Die maximale Startmasse liegt bei 600 Kilogramm.

Moderne und nachhaltige Pilotenausbildung

Das Flugzeug ist für Sichtflüge bei Nacht zugelassen und – was für Flugschulen wichtig ist – darf mit Absicht ins Trudeln gebracht werden. TFC Flight Training betreibt bereits mit der Pipistrel Velis Electro Flugzeuge des slowenischen Herstellers. Christian Käufer, der Hauptgeschäftsführer (CEO) von TFC Flight Training, sagte: „Die Pipistrel Explorer ist ein weiterer Schritt auf unserem kontinuierlichen Weg hin zu einer moderneren und nachhaltigeren Pilotenausbildung. Sie fügt sich nahtlos in die umfassendere Strategie von TFC ein: moderne Flugausbildung, verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen sowie ein starker Fokus auf Sicherheit und Qualität.“

Das Muster nutzt das Garmin G3X und ist mit einem Gesamtrettungssystem sowie einem AT-1-Transponder ausgerüstet, der sowohl FLARM-Daten als auch ADS-B- und Mode-S-Transpondersignale empfängt und so seinen Nutzern ein umfassendes Bild der Verkehrslage gibt.

Volker K. Thomalla

 

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er wurde 2021 mit dem Aerospace Media Award (Kategorie Business Aviation) ausgezeichnet. Er berichtet seit 40 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla war zwischen 2016 und 2020 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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