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Genesys’ HeliSAS Autopilot für die Bell 505 nun mit EASA-Zulassung

Die EASA hat dem HeliSAS-Autopilot von Genesys Aerosystems die Zulassung in dem leichten Turbinenhuschrauber Bell 505 erteilt. Damit ist nicht nur der Weg frei für den Einbau des Systems in neue Jet Ranger X, sondern als Nachrüstsatz auch in bereits fliegende Bell 505.

16.09.2022

Die EASA hat den HeliSAS-Autopilot von Genesys Autosystems für die Bell 505 zugelassen. © Genesys Autosystems

Der Avionikhersteller Genesys Aerosystems aus Mineral Wells im US-Bundesstaat Texas hat die Zulassung der EASA (Agentur für Flugsicherheit der Europäischen Union) für den Einbau seines HeliSAS-Autopilot in die Bell 505 erhalten. Die Zulassung gilt sowohl für den HeliSAS in der Ausführung für zwei Achsen als auch für drei Achsen.

Zuvor war der Autopilot mit dem integrierten Stability Augmentation System bereits von der US-Luftfahrtbehörde FAA, der CAA und der brasilianischen ANAC zertifiziert worden. Jamie Luster, Direktorin für Marketing and Sales bei Genesys Aerosystems, sagte: „Die Bell 505 ist weltweit sehr erfolgreich, und Genesys möchte sicherstellen, dass das die Sicherheit verbessernde HeliSAS-System auch in Europa verfügbar ist. Wir freuen uns darauf, unsere Zusammenarbeit mit Bell bei Bedarf auch bei anderen ausländischen Zertifizierungen weiter auszubauen.“

HeliSAS ist ein starkes Sicherheitssystem

Das HeliSAS-System bietet seinen Nutzern neben den üblichen Autopilot-Funktionen auch Autopilot Pitch Control, Autopilot Roll Control mit Heading Hold und einer Koppelung mit NAV, LOC und VOR auch eine Overspeed- und Underspeed Protection sowie als Option auch Yaw Control. Das Stability Augmentation System des HeliSAS bringt den Hubschrauber zurück in eine neutrale Fluglage, sollte der Pilot einmal die Kontrolle über den Helikopter verlieren, weil er desorientiert oder unfähig zur Fortsetzung des Fluges sein sollte.

Die EASA-Zulassung erlaubt nun auch die Nachrüstung des Genesys-HeliSAS-Systems in bereits ausgelieferte Bell 505 in EASA-Ländern. Erst im vergangenen Monat hat BellTextron, Inc. die 400. Bell 505 an einen Kunden übergeben. Rund 20 Prozent aller bisher gebauten Bell 505 fliegen in Europa. Im Februar dieses Jahres hat die weltweite Bell 505-Flotte bereits die Marke von 100.000 Flugstunden erreicht und überschritten.

Der von einem Arrius-2R-Triebwerk des französischen Herstellers Safran Helicopter Engines angetriebene Helikopter bietet fünf Insassen Platz und erreicht eine maximale Reisegeschwindigkeit von 125 Knoten. Die Reichweite bei optimaler Langstrecken-Reisegeschwindigkeit liegt bei 306 nautischen Meilen (566 Kilometer)

Volker K. Thomalla

 

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