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ATR beginnt Endmontage der 1.500. ATR

Die anhaltend gute Nachfrage nach Turboprop-Regionalverkehrsflugzeugen bringt den französisch-italienischen Hersteller ATR einem weiteren Produktions-Meilenstein näher: ATR hat in Toulouse mit der Produktion der 1.500. ATR begonnen.

28.06.2018

Auf der Endmontagelinie von ATR in Toulouse herrscht geschäftiges Treiben. © ATR

Anfang Juni hat der italienische Aerospace-Konzern Leonardo den 1.500. Rumpf eines ATR-Flugzeugs an das ATR-Konsortium übergeben. Das Ereignis wurde im Leonardo-Werk in Pomigliano D’Acro bei Neapel gefeiert. Unter anderem wohnten auch Vertreter von Japan Air Commuter der Übergabe bei. Diese Regionalfluggesellschaft wird gegen Ende dieses Jahres das 1.500. Flugzeug des Herstellers – eine ATR 72-600 – übernehmen.

Der italienische Hersteller Leonardo hat in diesem Monat den 1.500. ATR-Rumpf zur Endmontage nach Toulouse geliefert. © Leonardo

Der Rumpf wurde danach für den Transport nach Toulouse vorbereitet und verschifft. Christian Scherer, der Hauptgeschäftsführer (CEO) von ATR, sagte bei der Übergabe: „Der weltweite Erfolg von ATR spiegelt das Bekenntnis der Anteilseigner für das Programm wider. Heute können wir stolz sagen, dass unsere Flugzeuge von 200 Fluggesellschaften in 100 Ländern betrieben werden. Der Beitrag von Leonardo in den letzten zehn Jahren, war entscheidend dafür, unsere marktführende Stellung zu sichern. Leonardo hat in diesem Zeitraum die Rumpf-Produktion verdoppelt, um die erhöhte Nachfrage zu befriedigen.“

Erstflug der ATR fand 1984 statt

Weltweit starte oder lande im Durchschnitt alle acht Sekunden ein ATR-Flugzeug, sagte Alessandro Profumo, der Hauptgeschäftsführer (CEO) von ATR, bei der Übergabe. Alle bisher ausgelieferten ATR hätten über 30 Millionen Flüge absolviert, so Profumo.

Die erste ATR war im August 1984 zu ihrem Erstflug gestartet. 2012, fast genau 30 Jahre nach der offiziellen Firmengründung, hatte das Unternehmen die 1.000. ATR an einen Kunden übergeben.

Insgesamt liegen dem Hersteller über 1.700 Bestellungen für seine Flugzeuge vor. Die über 1.450 ausgelieferten ATRs fliegen bei 200 Betreibern. Durch die Öffnung von neuen Marktsegmenten, wie etwa das der Frachtflugzeuge, ist mit einer weiterhin hohen Auslastung der Fertigungslinie für die ATR zu rechnen. Die noch abzuarbeitenden Aufträge entsprechen einer Dreijahres-Produktion mit der momentanen Fertigungskadenz.

Volker K. Thomalla

 

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