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Airbus tritt bei der Flugzeugproduktion auf die Bremse

Airbus passt seine Fertigungsraten den neuen Realitäten im globalen Luftverkehr an. Der Hersteller will künftig nur noch ein Drittel der Flugzeuge bauen, die er vor der Krise fertigen wollte. Glück im Unglück für  Airbus: Das Flugzeugportfolio ist jung und verlangt derzeit nicht dringend nach Investitionen für neuen Flugzeugmuster. 

9.04.2020

Airbus wird die monatliche A320-Produktionsrate auf 40 Flugzeuge pro Monat reduzieren. Im Bild die Endmontage in Tianjin in China. © Airbus

Es ist keine Vollbremsung, aber eine deutlich spürbare Verlangsamung der Geschwindigkeit: Angesichts der Coronakrise mit ihren dramatischen Nachfrageeinbrüchen im weltweiten Passagierluftverkehr passt der europäische Aerospace-Konzern Airbus seine Produktionsraten bei den Verkehrsflugzeugen an. Eigentlich wollte der Hersteller bei seinen Standardrumpf-Brot- und Butter-Flugzeugen der A320-Familie in diesem Jahr auf eine Produktionsrate von 63 Flugzeugen pro Monat kommen. Doch das Coronavirus ist voll in diese Pläne reingegrätscht. Statt einer Erhöhung der Produktionsrate muss der Hersteller nun sehen, wie er die Fertigungsrate auf den...

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Über Volker K. Thomalla

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Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er wurde 2021 mit dem Aerospace Media Award (Kategorie Business Aviation) ausgezeichnet. Er berichtet seit über 35 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla war zwischen 2016 und 2020 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

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