Auf der ILA (10 – 14. Juni 2026) sind rund 100 Fluggeräte vertreten, von denen auch einige im Rahmen der Flugvorführungen in der Luft zu sehen sind. Bemerkenswert ist, mit welcher Selbstverständlichkeit auch heute unbemannte Luftfahrzeuge im Flugprogramm zu sehen sind. Vor wenigen Jahren war es noch undenkbar, Drohnen auf einer Airshow an einem aktiven internationalen Airport in der Luft zu zeigen.
Die Bundeswehr ist erneut der größte Aussteller auf der ILA und entsprechend prominent sind die Deutschen Streitkräfte auch im Flugprogramm vertreten, von Freifallern über den Eurofighter, Sikorsky CH-53, Tiger bis zum Airbus A400M.
Der Panavia Tornado soll noch bis 2030 bei der Luftwaffe fliegen. © Messe Berlin
Die angegebenen Zeiten sind nur ein Anhalt. Die Vorführungen stehen natürlich unter dem Vorbehalt, dass das Wetter die geplanten Vorführungen zum geplanten Zeitpunkt auch ermöglicht und anderen Vorbehalten. Auch technische Probleme können zu kurzfristigen Änderungen im Flugprogramm führen.
Mittwoch, 10. Juni 2026
12.00 bis 12.15 Uhr: Skyfall UAS Demo
12.15 bis 12.30 Uhr: Leonardo AW249
12.30 bis 12.45 Uhr: Twentyfour Industries QX 2.0 UAS Demo
12.45 Uhr bis 13.00 Uhr: Skyeton Raybird UAS Demo
14.05 Uhr: Eurofighter Start für das Eröffnungsdisplay
14.29 bis 14.34 Uhr: Eurofighter Platzrunde
14.34 bis 14.40 Uhr: Freifaller der Bundeswehr
14.40 bis 14.50 Uhr: Airbus A350-1000
14.55 Uhr: Aufnahme der Freifaller durch CH-53
14.57 Uhr: Landung des Eurofighter
16.00 Uhr bis 16.15 Uhr: Airbus Primoco UAS autonomous mission
16.15 bis 16.30 Uhr: Airbus Helicopters EC665 Tiger Display
16.30 bis 16.45 Uhr: Eurofighter der Éjército del Aire y del Espacio (spanische Luftstreitkräfte)
Der Airbus A350-1000 ist das größte Flugzeug im Flying Display der ILA 2026. © V. K. Thomalla
Donnerstag, 11. Juni 2026
11.00 bis 11.15 Uhr: Airbus A350-1000
11.15 bis 11.30 Uhr:Airbus A400M
12.30 bis 13.00 Uhr: Flying Display der Aviation Brigade der Bundeswehr
13.00 Uhr bis 13.15 Uhr: Leonardo AW249
14.45 bis 15.00 Uhr: Airbus Helicopters Racer
15.00 bis 15.15 Uhr: Airbus Helicopters EC665 Tiger Display
Der Kampfhubschrauber Tiger der Heeresflieger auf der ILA 2024. Das Muster wird in absehbarer Zukunft ausgemustert. © Messe Berlin
15.15 bis 15.30 Uhr: Airbus Primoco UAS autonomous mission
15.30 bis 15.45 Uhr: JetDrones Jet 1 UAS Demo
16.45 Uhr bis 17.00 Uhr: Drohne German Heron TP
17.00 Uhr bis 17.15 Uhr: Panavia Tornado
Volker K. Thomalla
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2 Kommentare
Es ist schade, was aus der ILA geworden ist. Für den Berliner Otto Lilienthal, einen genialen Ingenieur, Familienvater, Humanisten, … und Träumer, hatte die Luftfahrt eine völkerverbindende Aufgabe. Wenn ich mir aber die ILA heute anschaue, insbesondere die Flugvorführungen (Jagdflugzeuge, Truppentransporter, Jagdbomber, Kampfhubschrauber, Millitärtreiner , Dronen, … ) kann ich mich als Humanist nur ernüchtert und zutiefst entäuscht, davon abwenden. Das war es nicht, was ein Mann mit dem mittlerweile kaum bekannten Namen, Lilienthal, dereinst sich erträumt hat. Und in seinen letzten Worten zum Ausdruck zu bringen versuchte: „Das Fliegen ist den letzten Einsatz des Lebens wert.“
Haben Sie eine Quelle für die von Ihnen zitierten, letzten Worte von Lilienthal? In den Lilienthal-Biographien, die ich gelesen habe, heißt es, dass sein langjähriger Assistent Paul Beylich berichtete, Lilienthals letzte Worte seien gewesen: „Ich muß etwas ausruhen, dann machen wir weiter“ Beylich war als Einziger beim Absturz Lilienthals anwesend. Auf Lilienthals Grab stand die Inschrift: „Kleine Opfer müssen gebracht werden.“ Diese Worte werden fälschlicherweise immer wieder als letzte Worte Lilienthals kolportiert.