Auf der ILA (10 - 14. Juni 2026) sind rund 100 Fluggeräte vertreten, von denen auch einige im Rahmen der Flugvorführungen in der Luft zu sehen sind. Bemerkenswert ist, mit welcher Selbstverständlichkeit auch heute unbemannte Luftfahrzeuge im Flugprogramm zu sehen sind. Vor wenigen Jahren war es noch undenkbar, Drohnen auf einer Airshow an einem aktiven internationalen Airport in der Luft zu zeigen. Die Bundeswehr ist erneut der größte Aussteller auf der ILA und entsprechend prominent sind die Deutschen Streitkräfte auch im...
Das Flugprogramm der ILA 2026 am Mittwoch und Donnerstagpremium
Das Flying Display einer Luftfahrtmesse begeistert nicht nur das Allgemeine Publikum, sondern auch die Fachbesucher. Wo sonst bekommt man eine so geballte Vorführung von neuen und aktuellen Mustern? Da die ILA am internationalen Flughafen BER stattfindet, gibt es die Linienflüge quasi als Zugabe noch dazu.
Airbus Helicopters hatte den Experimental-Hubschrauber Racer schon im Flugprogramm der Paris Air Show 2025 vorgeführt. © Airbus Helicopters
zum Aerobuzz.de
Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er wurde 2021 mit dem Aerospace Media Award (Kategorie Business Aviation) ausgezeichnet. Er berichtet seit 40 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla war zwischen 2016 und 2020 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.
2 Kommentare
Es ist schade, was aus der ILA geworden ist. Für den Berliner Otto Lilienthal, einen genialen Ingenieur, Familienvater, Humanisten, … und Träumer, hatte die Luftfahrt eine völkerverbindende Aufgabe. Wenn ich mir aber die ILA heute anschaue, insbesondere die Flugvorführungen (Jagdflugzeuge, Truppentransporter, Jagdbomber, Kampfhubschrauber, Millitärtreiner , Dronen, … ) kann ich mich als Humanist nur ernüchtert und zutiefst entäuscht, davon abwenden. Das war es nicht, was ein Mann mit dem mittlerweile kaum bekannten Namen, Lilienthal, dereinst sich erträumt hat. Und in seinen letzten Worten zum Ausdruck zu bringen versuchte: „Das Fliegen ist den letzten Einsatz des Lebens wert.“
Haben Sie eine Quelle für die von Ihnen zitierten, letzten Worte von Lilienthal? In den Lilienthal-Biographien, die ich gelesen habe, heißt es, dass sein langjähriger Assistent Paul Beylich berichtete, Lilienthals letzte Worte seien gewesen: „Ich muß etwas ausruhen, dann machen wir weiter“ Beylich war als Einziger beim Absturz Lilienthals anwesend. Auf Lilienthals Grab stand die Inschrift: „Kleine Opfer müssen gebracht werden.“ Diese Worte werden fälschlicherweise immer wieder als letzte Worte Lilienthals kolportiert.