Homepage » Industrie » Das Flugprogramm der ILA 2026 am Mittwoch und Donnerstag

Das Flugprogramm der ILA 2026 am Mittwoch und Donnerstag

Das Flying Display einer Luftfahrtmesse begeistert nicht nur das Allgemeine Publikum, sondern auch die Fachbesucher. Wo sonst bekommt man eine so geballte Vorführung von neuen und aktuellen Mustern? Da die ILA am internationalen Flughafen BER stattfindet, gibt es die Linienflüge quasi als Zugabe noch dazu.

9.06.2026

Airbus Helicopters hatte den Experimental-Hubschrauber Racer schon im Flugprogramm der Paris Air Show 2025 vorgeführt. © Airbus Helicopters

Auf der ILA (10 – 14. Juni 2026) sind rund 100 Fluggeräte vertreten, von denen auch einige im Rahmen der Flugvorführungen in der Luft zu sehen sind. Bemerkenswert ist, mit welcher Selbstverständlichkeit auch heute unbemannte Luftfahrzeuge im Flugprogramm zu sehen sind. Vor wenigen Jahren war es noch undenkbar, Drohnen auf einer Airshow an einem aktiven internationalen Airport in der Luft zu zeigen.

Die Bundeswehr ist erneut der größte Aussteller auf der ILA und entsprechend prominent sind die Deutschen Streitkräfte auch im Flugprogramm vertreten, von Freifallern über den Eurofighter, Sikorsky CH-53, Tiger bis zum Airbus A400M. 

Der Panavia Tornado soll noch bis 2030 bei der Luftwaffe fliegen. © Messe Berlin

Die angegebenen Zeiten sind nur ein Anhalt. Die Vorführungen stehen natürlich unter dem Vorbehalt, dass das Wetter die geplanten Vorführungen zum geplanten Zeitpunkt auch ermöglicht und anderen Vorbehalten. Auch technische Probleme können zu kurzfristigen Änderungen im Flugprogramm führen.

Mittwoch, 10. Juni 2026

12.00 bis 12.15 Uhr: Skyfall UAS Demo 

12.15 bis 12.30 Uhr: Leonardo AW249

12.30 bis 12.45 Uhr: Twentyfour Industries QX 2.0 UAS Demo

12.45 Uhr bis 13.00 Uhr: Skyeton Raybird UAS Demo

14.05 Uhr: Eurofighter Start für das Eröffnungsdisplay 

14.29 bis 14.34 Uhr: Eurofighter Platzrunde

14.34 bis 14.40 Uhr: Freifaller der Bundeswehr

14.40 bis 14.50 Uhr: Airbus A350-1000

14.55 Uhr: Aufnahme der Freifaller durch CH-53 

14.57 Uhr: Landung des Eurofighter

16.00 Uhr bis 16.15 Uhr: Airbus Primoco UAS autonomous mission

16.15 bis 16.30 Uhr: Airbus Helicopters EC665 Tiger Display 

16.30 bis 16.45 Uhr: Eurofighter der Éjército del Aire y del Espacio (spanische Luftstreitkräfte)

Der Airbus A350-1000 ist das größte Flugzeug im Flying Display der ILA 2026. © V. K. Thomalla

Donnerstag, 11. Juni 2026

11.00 bis 11.15 Uhr: Airbus A350-1000

11.15 bis 11.30 Uhr:Airbus A400M

12.30 bis 13.00 Uhr: Flying Display der Aviation Brigade der Bundeswehr

13.00 Uhr bis 13.15 Uhr: Leonardo AW249

14.45 bis 15.00 Uhr: Airbus Helicopters Racer 

15.00 bis 15.15 Uhr: Airbus Helicopters EC665 Tiger Display

Der Kampfhubschrauber Tiger der Heeresflieger auf der ILA 2024. Das Muster wird in absehbarer Zukunft ausgemustert. © Messe Berlin

15.15 bis 15.30 Uhr: Airbus Primoco UAS autonomous mission

15.30 bis 15.45 Uhr: JetDrones Jet 1 UAS Demo 

16.45 Uhr bis 17.00 Uhr: Drohne German Heron TP

17.00 Uhr bis 17.15 Uhr: Panavia Tornado

 

Volker K. Thomalla

 

Keine News mehr verpassen: Abonnieren Sie unseren Newsletter!

Folgen Sie uns auf Bluesky

Liken Sie uns auf Facebook

 

Schon gelesen? News von der ILA 2026:

Frankreich und Deutschland begraben FCAS

Rund 100 Fluggeräte werden auf der ILA 2026 zu sehen sein

Emirates bringt die A380 wieder zur ILA nach Berlin

Über Volker K. Thomalla

zum Aerobuzz.de
Volker K. Thomalla ist Chefredakteur von aerobuzz.de. Er wurde 2021 mit dem Aerospace Media Award (Kategorie Business Aviation) ausgezeichnet. Er berichtet seit 40 Jahren als Journalist über die Luft- und Raumfahrt. Von 1995 bis 2016 leitete er als Chefredakteur die Redaktion aerokurier, von 2000 bis 2016 zusätzlich die Redaktionen FLUG REVUE und Klassiker der Luftfahrt. Thomalla war zwischen 2016 und 2020 Chefredakteur des englischsprachigen Business-Aviation-Magazins BART International. Er hat mehrere Bücher über die Luftfahrt geschrieben und als Privatpilot auch praktische Flugerfahrung gesammelt.

2 Kommentare

  • Corondor

    Es ist schade, was aus der ILA geworden ist. Für den Berliner Otto Lilienthal, einen genialen Ingenieur, Familienvater, Humanisten, … und Träumer, hatte die Luftfahrt eine völkerverbindende Aufgabe. Wenn ich mir aber die ILA heute anschaue, insbesondere die Flugvorführungen (Jagdflugzeuge, Truppentransporter, Jagdbomber, Kampfhubschrauber, Millitärtreiner , Dronen, … ) kann ich mich als Humanist nur ernüchtert und zutiefst entäuscht, davon abwenden. Das war es nicht, was ein Mann mit dem mittlerweile kaum bekannten Namen, Lilienthal, dereinst sich erträumt hat. Und in seinen letzten Worten zum Ausdruck zu bringen versuchte: „Das Fliegen ist den letzten Einsatz des Lebens wert.“

    • Volker K. Thomalla

      Haben Sie eine Quelle für die von Ihnen zitierten, letzten Worte von Lilienthal? In den Lilienthal-Biographien, die ich gelesen habe, heißt es, dass sein langjähriger Assistent Paul Beylich berichtete, Lilienthals letzte Worte seien gewesen: „Ich muß etwas ausruhen, dann machen wir weiter“ Beylich war als Einziger beim Absturz Lilienthals anwesend. Auf Lilienthals Grab stand die Inschrift: „Kleine Opfer müssen gebracht werden.“ Diese Worte werden fälschlicherweise immer wieder als letzte Worte Lilienthals kolportiert.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.